Was ist passiert? 

Der Hacker-Angriff auf das deutsche Regierungsnetz war Teil einer weltweiten Spionage-Aktion. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Demnach sind neben Deutschland auch Staaten in in Südamerika, im Baltikum, in Skandinavien und der ehemaligen Sowjetunion von der Cyber-Attacke betroffen. 

Welche Staaten sind angegriffen worden?

Noch ist unklar, welche Länder konkret von dem Angriff betroffen waren. Bisher ist nur sicher, dass auch die Ukraine angegriffen wurde.

Wer sind die Hacker? 

  • Hinter dem Angriff soll die Hackergruppe "Snake" stecken. Die Cyber-Kriminellen sind auch unter dem Namen "Turla" bekannt.
  • Das Bundesamt für Verfassungsschutz und IT-Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass die Gruppe im Auftrag der russischen Regierung agiert.
  • Ob "Snake" alias "Turla" aber tatsächlich hinter dem Angriff steckt, ist schwer zu beweisen. Professionelle Hacker könnten auch problemlos falsche Fährten legen, warnen Spezialisten.  (SPIEGEL ONLINE / Süddeutsche Zeitung)

Was wollten die Hacker? 

  • In Deutschland sollen ingesamt 17 Rechner mit einem Trojaner angegriffen worden sein.
  • Dabei wurde eine geringe Anzahl an Dokumenten kopiert. Einige davon haben offenbar einen Bezug zu Russland. (Tagesschau)

Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass auch das Verteidigungsministerium von dem Angriff betroffen war. Mittlerweile steht jedoch fest, dass dies nicht der Fall war. Einer der befallenen Rechner gehörte offenbar einem Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums, der zur Zeit des Angriffs im Auswärtigen Amt gearbeitet hat. (Süddeutsche Zeitung)

Wann fand der Angriff statt?

  • Der Süddeutschen Zeitung zufolge begann der Angriff bereits Ende 2016.
  • Die Hacker drangen über die Infrastruktur der Hochschule des Bundes ein.
  • Dort schleusten sie einen Trojaner ein, der offenbar bis zum 15. Januar inaktiv blieb.
  • Erst im März 2017 gelang es laut dem Bericht den Hackern, auch in das Netz des Auswärtigen Amtes einzudringen.

Die deutschen Behörden ließen die Angreifer zunächst gewähren, um zu verstehen, welche Ziele die Hackergruppe verfolgte.

Warum ist das wichtig? 

  • Bisher war nur bekannt, dass das deutsche Regierungsnetz von der Hacker-Attacke betroffen war. 
  • Noch ist nicht bekannt, wohin die Daten flossen.
  • Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Hacker wohl zu Beginn der Attacke beobachtet, um die Strategie der Hacker zu verstehen.

Queer

Herrenausstatter wirbt mit knutschenden Männern – und verliert 12.000 Follower
Für das Label ist die Kampagne wahrscheinlich trotzdem ein Erfolg.

Sexistische Werbung? Geht gar nicht! (bento
Rassistische Werbung? Auch ein No-Go. (bento)

Wenn in einer Kampagne Vorurteile oder Geschlechterklischees ausgeschlachtet werden, lassen die kritischen Reaktionen meist nicht lange auf sich warten. Das ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen institutionalisierten Sexismus und Rassismus. 

Auch auf die neue Kampagne des niederländischen Modelabels "SuitSupply" gibt es zurzeit zahlreiche Reaktionen. 

Das liegt aber nicht daran, dass diese Werbung sexistisch oder rassistisch ist. Sondern daran, dass der Herrenausstatter seine Sommerkollektion mit Fotos von küssenden Männern am Pool bewirbt.