Bild: Screenshot/mozilla.org
"Er ist für Menschen gedacht, die keine Computer für Tausende Dollar haben."

Er soll vor allem schnell sein und wenig Speicherplatz verbrauchen. Das verspricht Mozilla den Nutzern mit ihrer neusten Version ihres Browsers "Firefox Quantum", an der 500 Mitarbeiter rund zwei Jahre lang gearbeitet haben sollen. Damit handelt es sich nach Aussagen des Unternehmens um die größte Neuerung seit Firefox 1.0 aus dem Jahr 2004. 

"Er ist für Menschen gedacht, die keine Computer für Tausende Dollar haben", sagt Mark Mayo, Senior Vice President Firefox. Er ist aber auch dafür gedacht, einen Angriff auf Marktführer Google und seinen Browser Chrome zu starten.

Der Branchenprimus hält derzeit Marktanteile von weltweit rund 60 Prozent, Mozilla dagegen liegt mit seinem Firefox zwischen zwölf und 14 Prozent. Nur in Deutschland seien es laut Marktforschungsinstituten immerhin noch knapp 30 Prozent – Googles Chrome aber immer nahe dran. (Süddeutsche Zeitung)

Was also kann der neue Browser von Mozilla?
  1. Die Webseiten sollen schneller geladen werden
  2. Auch diverse geöffnete Tabs sollen den Browser nicht in die Knie zwingen
  3. Er verbraucht weniger Speicherplatz
  4. Ein neues Design, das Programme auf unterschiedlichen Plattformen vereinheitlichen soll
  5. Eine optimierte Oberfläche (sie lässt sich leichter mit dem Finger bedienen und ist besser auf hochauslösenden Bildschirmen zu erkennen)
  6. Die Übersicht der Einstellungen und Add-on-Verwaltung ist aufgeräumter als in älteren Firefox-Versionen
Was verspricht sich Mozilla von Firefox Quantum?

Während für Google der Browser Chrome nur ein weiterer Dienst im Portfolio des Unternehmens ist, hängt die Existenz Mozillas vom Erfolg ihres Webbrowsers ab. "Wir existieren nur, um den Browser zu bauen", sagt Mark Mayo. "Ansonsten haben wir keine Berechtigung. Wenn Firefox weiterhin Marktanteile verliert, verlieren wir das Privileg, Anwendungen für das Web zu machen." 

Nach eigenen Angaben wolle man in den kommenden fünf Jahren die Marktanteile wieder steigern, von 20 Prozent ist gar die Rede. 


Gerechtigkeit

Kopftuch-Emoji bringt Schülerin auf Liste der einflussreichsten Teenager

Für jede Person und jedes Lebensgefühl findet sich ein Emoji. Man kann Freunden Rockstars, Detektive und Einhörner schicken. Nur eines hat Rayouf Alhumedhi lange Zeit vermisst – ein Emoji mit Kopftuch

Statt sich still darüber zu ärgern, ergriff die Wiener Schülerin die Initiative. Sie überzeugte das Unicode Consortium, in dem unter anderem Apple, Google, Microsoft, IBM vertreten sind. Dank ihres Hijab-Emoji-Projekts sind nun Millionen von Kopftuchträgerinnen beim Chatten repräsentiert (bento). 

So sieht das Emoji aus: