Bild: dpa/Alberto Estévez

Mehr Beiträge von Freunden und Familie, weniger Inhalte von Medien, Unternehmen oder politischen Gruppen, denen ihr folgt. So will Mark Zuckerberg den Newsfeed bei Facebook künftig gestalten. Das Netzwerk solle so wieder persönlicher werden, schrieb Zuckerberg in einer Nachricht in der Nacht zu Freitag.

Die Änderungen würden auf die Wünsche der Nutzer zurückgehen, heißt es weiter in der Nachricht:
Die wichtigsten Änderungen kurz zusammengefasst:
  • In eurem Newsfeed erscheinen bald weniger Inhalte von Unternehmen und Medien.
  • Sie sind aber nicht ganz verschwunden: Sprecht ihr oder eure Freunde über Inhalte, werden sie im Newsfeed weiter oben platziert.
  • Ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr Inhalte von Unternehmen und Medien in eurem Newsfeed weit oben haben wollt. In den Einstellungen soll es so eine Funktion dann geben.

Ein weiterer Grund für die Änderungen sei aber nicht nur der Wunsch der Nutzer nach mehr sozialer Interaktion gewesen. Studien hätten ergeben, dass Kontakte über soziale Medien gut für das Wohlbefinden seien. Facebook fühle eine Verantwortung dafür, dass Dienste des Netzwerks gut für das Wohlbefinden sind, schrieb Zuckerberg. 

Er ging auch auf die Diskussionen über Facebooks Verantwortung in Bezug auf umstrittene Inhalte ein. Man wolle die negativen Dinge künftig besser in den Griff bekommen. Die Geburt seiner Töchter hätte ein Umdenken bei ihm bewirkt: „Es ist wichtig für mich, dass wenn Max und August aufwachsen, sie das Gefühl haben, dass das, was ihr Vater aufgebaut hat, gut für die Welt war.“ 

Mehr über Facebook kannst du hier nachlesen:


Today

Der unheimliche Trommel-Auftritt des österreichischen Vizekanzlers

Ein kurzes Video scheint gerade alle Vorurteile zu bestätigen, die über Heinz-Christian Strache existieren. "HC Strache" ist Chef der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), seit Dezember Vizekanzler in Österreich und hat eine Vergangenheit in der Neonazi-Szene. (Er sei damals "naiv und dumm" gewesen, sagt er heute.)

Das überaus erfolgreiche Video zeigt, wie Strache neben martialisch aussehenden Männern mit Trommeln und Sonnenbrillen in einen Saal einzieht. 15 Sekunden dauert die Szene.