Facebook will dabei helfen, den Ex-Freund oder die Ex-Freundin zu ignorieren. Das ging zwar zuvor auch schon, allerdings waren die Optionen gut versteckt in den Privatsphäre-Einstellungen.

Nun werden alle frisch Getrennten darauf hingewiesen, wenn sie ihren Beziehungsstatus entsprechend ändern, das schreibt ein Produktmanager des Netzwerks in einem neuen Blogeintrag mit dem Titel "Improving the Experience When Relationships End". Allein dadurch könnten Nutzer künftig anders mit ihren Ex-Partnern umgehehen als zuvor.

"Starting today, we are testing tools to help people manage how they interact with their former partners on Facebook after a relationship has ended. When people change their relationship status to indicate they are no longer in a relationship, they will be prompted to try these tools."
(Bild: Facebook)
Wir spielen das mal kurz durch: Du hast mit Taylor Schluss gemacht. Und jetzt?
Verbanne Taylor aus deinem Newsfeed
(Bild: Facebook)

Kleiner Bonus: Es wird dir nicht mehr vorgeschlagen, Taylor in einem Post oder Foto zu taggen.

Taylor, hör auf zu stalken!
(Bild: Facebook)

Das ist ein wichtiges Tool. Nach dem Ende einer Beziehung gibt es ja bekanntermaßen höchstens vier Optionen:

  1. Du zeigst Taylor, wie toll dein Leben ohne ihn ist.
  2. Taylor zeigt dir, wie toll sein Leben ohne dich ist.
  3. Ihr zeigt euch gegenseitig, wie toll das Leben ohne einander ist.
  4. Ihr zeigt beide, dass das Leben ohne einander total blöd ist. Eigentlich wollt ihr wieder zusammenkommen.

Dank Facebook kannst du bald allen zeigen, wie toll dein Leben ist – ohne dass Taylor es mitbekommt. Ziemlich stilvoll!

Entferne deine Markierung von allen Posts mit Taylor
(Bild: Facebook)

Das Foto von dir und Taylor am Strand? Weg damit!

Facebooks Wunsch
"We hope these tools will help people end relationships on Facebook with greater ease, comfort and sense of control."

Noch testet und experimentiert Facebook mit den Funktionen nur in den USA. Die Erfahrung zeigt aber, dass neue Tools, sobald sie die Testphase erfolgreich überstanden haben, dann auch in den anderen Ländern eingeführt werden.