Facebook und Instagram sind nicht einfach "da". Wenn wir eine Nachricht bekommen oder ein Foto teilen, läuft das über die Computer von Facebook. Diese Computer stehen an verschiedenen Orten auf der Welt in riesigen Rechenzentren – zum Beispiel im schwedischen Luleå. Nach außen ziemlich gut abgeschirmt.

Wir als Nutzer bekommen davon in der Regel nichts mit. Weil Facebook es nicht will. Und weil es uns praktisch auch egal ist, ob unser Foto nun in Schweden oder in Irland auf einem Computer liegt. Deswegen spricht man oft von der "Cloud", obwohl es die eigentlich gar nicht gibt. Es gibt nur anderer Leute Computer.

Für Facebook ist das nicht egal. Das Unternehmen betreibt mindestens vier eigene Rechenzentren und mietet Kapazität bei anderen Firmen. Das kostet Geld – und Facebook will durch eigene Rechenzentren und speziell auf die Bedürfnisse des Netzwerks ausgerichtete Technik Geld sparen.

Jetzt zeigt Facebook-Chef Mark Zuckerberg, wie es im Rechenzentrum Luleå aussieht, im Norden Schwedens, fast schon an der Grenze zu Finnland:

Emilie De Clercq arbeitet als Technikerin bei Facebook in Schweden.
So sieht das Rechenzentrum aus der Luft aus.
150 Menschen arbeiten für Facebook in Luleå.
Jay Park ist der Facebook-Manager, der für die Rechenzentren zuständig ist.
Linnéa Svallfors arbeitet für einen privaten Sicherheitsdienst und bewacht das Gebäude.
Alte Festplatten werden von Christer Jonsson zerstört, bevor sie auf dem Müll landen. Sicher ist sicher.
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Klar: Die super-sauberen Fotos sind Werbung von Facebook. Aber gleichzeitig erinnern sie uns daran, dass hinter Apps und Webseiten eine große, im Alltag unsichtbare Maschinerie arbeitet.

Noch mehr Fotos aus Luleå auf der Facebook-Seite von Mark Zuckerberg.


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