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Die Sache hat allerdings einen Haken.

Lego hat das soziale Netzwerk der Träume erfunden: "Lego Life", eine Plattform, die ohne Hass und Gewalt funktionieren soll. Und ohne Narzissmus. Denn Selfies gibt es bei "Lego Life" nicht. Wer sich selbst darstellen möchte, muss eine virtuelle Minifigur bauen und verkleiden.

Das Netzwerk lässt sich über eine App ansteuern, mit ihr will der dänische Spielzeug-Hersteller Facebook und Instagram Konkurrenz machen. Seit kurzem gibt es "Lego Life" auch in Deutschland.

Schon bei der Anmeldung wird klar, dass das Netzwerk anders ist: Eigene Namen sind nicht erlaubt, stattdessen darf jeder Besucher eine Runde Bingo spielen. Die Ergebnisse lauten "CousineSchnellesLama" oder "ZaubererHöflicheOrange". Kindergartenhumor im Überfluss. Wem es nicht gefällt, der darf beliebig oft weiterdrehen. Warum hat Facebook das nicht genau so gelöst?

Was "Lego Life" so lustig macht

Die Welt von "Lego Life" funktioniert ohne Links und richtige Profilbilder. Selbst richtige Kommentare gibt es nicht. Stattdessen schreiben sich die Nutzer mit Emojis und Stickern. Bilder (von Legomodellen) werden erst geprüft. Das Ergebnis ist eine Welt, in der man prinzipiell noch nicht einmal richtig lesen können muss, grundsätzlich aber mit Menschen aus allen Ländern der Erde kommunizieren könnte. Genial.

Etwas, das "Lego Life" mit Facebook gemeinsam hat, ist die Möglichkeit bekannten Personen zu folgen. Nur, dass es hier nicht um Obama, Beyoncé und Jan Böhmermann geht, sondern Figuren wie "Master Wu", Ritter Aaron oder Lego-Batman. Die Gruppen drehen sich um die Bereiche der Lego-Welt und heißen #Weltraum, #Schurken oder #City. Wer die Einstellungen verändern will, muss erst zeigen, dass er/sie schon bis drei zählen kann und ein kleines Rechenrätsel lösen.

Es gibt nur ein Problem

Die geniale App hat allerdings einen großen Haken, der erfahrenen Lego-Sammlern bereits bekannt vorkommen dürfte: Das Angebot richtet sich an Kinder. Auch wenn es keinen Alters-Check gibt, die Zielgruppe sind offiziell nur kleine Menschen bis 13 Jahren.

Wer doch lieber analog Steine sammeln möchte – wir hätten da ein paar Ideen:
Die "Market Street" ist das zweite Set aus der Lego-Serie für Erwachsene. Das Set enthält geschwungene Treppenstufen und austauschbare Fußböden.
Das Cafe Corner hat drei Etagen, einen Mosaik-Fußboden und ein rotes Fahrrad. Das Set wurde speziell für erwachsene Lego-Fans entwickelt.
Der Eiffelturm ist über einen Meter hoch. Damit ist er das bislang höchste Legoset. Er hat mehrere Aufzüge und eine französische Flagge auf der Spitze.
Dieses Modell des imperialen Sternenzerstörers aus Star Wars enthält acht Geschütze und ist neun (!) Kilogramm schwer. Die Aufbauzeit liegt laut Fans bei bis zu 15 (!) Stunden.
Das Set ist ein maßstabsgetreues Modell des zweiten Todessterns in seiner Bauphase. Es beinhaltet einen eigenen Standfuß und hat wie im Film einen grünen Superlaser.
Das einzige Legoprodukt in dieser Liste, das aus nur einem Teil besteht. Die goldene Minifigur erschien in einer limitierten Auflage von weltweit 5.000 Stück.
Die Freiheitsstatue besteht ausschließlich aus sandgrünen Steinen. Die Farbe soll an das Original in New York erinnern.
Das Jahrmarktkarussell hat einen elektrischen Motor und kann sich drehen. Sobald es gestartet wird, spielt außerdem Musik.
Als das Taj Mahal 2008 auf den Markt kam, war es das bislang größte Legoset.
Der Millenium Falcon ist das bislang größte Star-Wars-Set. Die Packung wiegt geschlossen elf Kilogramm.
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