Facebook hat den Hack eingeräumt

Was ist passiert?

Unbekannte haben fast 50 Millionen Facebook-Accounts gehackt. Das teilte Facebook am Freitag mit. Es sei noch unklar, ob sich die Angreifer Zugang zu Informationen der betroffenen Facebook-Konten verschafft haben. Bisher gebe es keine Hinweise darauf, dass private Nachrichten der Nutzer abgerufen worden seien, sagte Gründer und Chef Mark Zuckerberg in einer eilig einberufenen Telefonkonferenz. "Wir wissen nicht, wer hinter dieser Attacke steckt", räumte er ein.

Wie sind die Hacker vorgegangen?

Die Angreifer hätten eine Sicherheitslücke in der Funktion ausgenutzt, mit der Facebook-Mitglieder sich ihr Profil aus der Sicht anderer Nutzer anzeigen lassen können, erläuterte das Unternehmen.

Nach Erkenntnissen von Facebook sollen die Täter das "View as"-Feature ausgenutzt haben. Die Option erlaubt es Facebook-Nutzern, ihr Profil so zu betrachten, wie es eine andere Person (ein Freund oder ein Unbekannter) sehen würde. Diese Funktion sei vorerst abgeschaltet worden.

Die Schwachstelle erlaubte es ihnen demnach, die sogenannten Token zu übernehmen - eine Art Langzeitschlüssel, der auf einem Gerät gespeichert wird. Damit kann ein Nutzer schnell in sein Profil reinkommen, ohne jedes Mal ein Passwort eingeben zu müssen. Facebook stellte fest, dass rund 50 Millionen dieser Token gestohlen wurden. Theoretisch könnten sich die Angreifer damit vollen Zugang zu den betroffenen Profilen verschaffen.

Wie hat Facebook reagiert?

Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben die Schwachstelle behoben und die Behörden informiert. Wegen der Sicherheitsmaßnahmen seien insgesamt 90 Millionen Menschen aus ihren Accounts ausgeloggt wurden. Sie müssten sich nun erneut einloggen, anschließend bekämen sie eine Benachrichtigung, die erklärt, was passiert sei.

Die Attacke kommt zu einem extrem ungünstigen Zeitpunkt für das Online-Netzwerk. Facebook hat immer noch mit den Auswirkungen des Datenskandals um Cambridge Analytica zu kämpfen. Mehr als zwei Milliarden Menschen nutzen Facebook jeden Monat. Ihnen hatte Marc Zuckerberg vor ein paar Monaten noch diesen Satz zugerufen:

Wir haben die Verantwortung, eure Daten zu schützen, und wenn wir das nicht können, verdienen wir euch nicht.
Marc Zuckerberg nach dem Skandal um Cambridge Analytica



Fühlen

So sehen Menschen vor und nach ihrem Sommerurlaub aus


Abends draußen sitzen? Mittlerweile zu kalt. Langsam aber sicher werden aus grünen Blättern braun-orange-rote. Wenn man nach der Arbeit heimspaziert, geht die Sonne schon unter

Wir müssen einsehen: Der Sommer ist jetzt vorbei, damit auch die Urlaubszeit. Egal, wie kurz die Auszeit auch war – es tut einfach gut, aus dem Alltag auszubrechen, Sonne zu tanken und neue Eindrücke zu sammeln. 

Aber sieht man den Urlauberinnen und Urlaubern das auch an?

Wir haben Menschen vor und nach ihrem Urlaub getroffen, sie fotografiert und gefragt, was sie erlebten.

Ronja, 26