Bild: Unsplash

Facebook hat seine Gesichtserkennungssoftware erweitert. Künftig wirst du über jedes Foto von dir informiert, das jemand auf der Plattform hochlädt – selbst dann, wenn du gar nicht darauf markiert wurdest. Die neue Funktion heißt "Photo Review" und soll Nutzer davor schützen, dass Bilder ohne Zustimmung verbreitet werden. Das gab Facebook auf seinem Blog bekannt.

Taucht eine Warnung auf, kannst du entscheiden, ob du auf dem Bild markiert werden willst oder nicht – oder falls es sich um Missbrauch handelt, ob du den Uploader kontaktieren möchtest oder ihn gleich an Facebook melden möchtest.

Die Funktion soll verhindern, dass Nutzer Fakeprofile mit dem Gesicht anderer erstellen oder unerwünschte Fotos ungefragt verbreiten.

So sieht die neue Option aus:

(Bild: Facebook)

"Photo Review" wird seit Dienstagabend schrittweise eingeführt. Das Feature wird in den kommenden Tagen bei Nutzern weltweit verfügbar sein. 

Es ist eine freiwillige Funktion, das heißt, jeder kann selbst entscheiden, ob er sie aktivieren möchte oder nicht. Facebook wird dich nicht drei Mal täglich informieren, wenn irgendwo auf der Welt jemand eventuell so aussieht wie du.

Wie aktiviere ich die Foto-Warnung?
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Fühlen

"Depressiv" ist nicht "traurig"

"Nee, den Film kann ich echt nicht gucken, der macht mich depressiv." 

"Bei dem Lied werde ich immer total depressiv." 

"Wenn ich noch länger Hausarbeit schreibe, ich kriege Depressionen."

Solche Sätze fallen ständig. Und solche Sätze sind Quatsch. 

Eigentlich wissen wir das alle: Ein Film kann so bedrückend sein, dass man ihn kaum aushalten kann und ein Lied so rührend, dass man danach vielleicht in Tränen ausbricht,  aber das sind keine Depressionen. Und wir sollten endlich aufhören, es so zu nennen. 

Denn Tränen nach einem Liebeslied haben so viel mit Depressionen zu tun, wie ein Schnupfen mit einem Hirntumor. Und diesen Vergleich meine ich vollkommen ernst.