Wir haben Msqrd in der Fußgängerzone getestet

In die Kamera gucken, schon wird aus dem eigenen Gesicht ein Zombie oder ein niedlicher Eisbär: Mit der kostenlosen iPhone-App Msqrd lassen sich Gesichtern digitale Masken aufsetzen. Das Besondere daran: Verzieht man das Gesicht, öffnet den Mund oder blinzelt mit den Augen, bewegen sich die Masken dank Face Tracking mit.

Eisbär-Maske: Vielleicht lieber keine Brille tragen

Wie gut das funktioniert, haben wir in der Fußgängerzone ausprobiert – und Passanten in Iron Man und Barack Obama verwandelt. Insgesamt 40 Filter stehen zur Auswahl, weitere sollen folgen.

Völlig neu ist das Prinzip der App nicht: Auch Snapchat hat ähnliche Filter im Angebot. Die Handykamera erkennt das Gesicht und erfasst Augen, Nase, Mund und Gesichtskonturen. Dann stülpt die Software der eigenen Visage neue Formen über und erkennt sogar, wenn man seinen Kopf bewegt oder das Gesicht verzieht.

Die App ist ideal für alle, die schon einmal über eine Wimpernverlängerung oder Typwechsel nachgedacht haben: Conchita Wurst gibt es bei Msqrd gleich neben dem Joker aus Batman. Dabei sehen die Ergebnisse der App besser aus als bei Snapchat. Der beste Beweis: Leonardo DiCaprios sanfte Augen, die schlicht zu jedem Gesicht zu passen scheinen.

Die Passanten in Hamburg, denen wir die App gezeigt haben, waren jedenfalls ganz begeistert:

"Da kann ich mir einen aussuchen, der mich besuchen soll? Das hab ich nämlich im Fernsehen gesehen."