Das Museum of Modern Art in New York hat die ersten 176 Emojis in seine Sammlung aufgenommen. Die pixeligen Emojis sind aus dem Jahr 1999 und stammen aus Japan, wo die Handys schneller alsim Rest der Welt zu Smartphones wurden. Der Designer der Emojis, Shigetaka Kurita, hatte für seine kleinen Bilder nur 12x12 Pixel Platz. Die Farben, ganze sechs, kamen erst ein paar Jahre später dazu. (New York Times)

Zunächst gab es die Emojis nur für Nutzer von NTT DoCoMo, dann erfanden andere japanische Provider ähnliche Zeichensets – die untereinander nicht kompatibel waren. Der internationale Durchbruch kam erst viel später: 2011 kamen die ersten Emojis aufs iPhone. Viele der Zeichen waren auch damals noch auf japanische Nutzer zugeschnitten und nicht überall verständlich oder nützlich.

In den letzten Jahren wurde das Zeichenset dann massiv ausgebaut – mit mehr Hautfarben und mehr Geschlechter-Gerechtigkeit. Über die Zeichen wacht ein internationales Gremium, das einmal im Jahr neue Emojis verkündet und den Rest des Jahres damit verbringt, tonnenweise Anträge durchzuforsten.

Immer neue Zeichen sollen dabei helfen, Emojis zur universellen Weltsprache zu machen.

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Zuletzt wurden diese Emojis in den Standard aufgenommen. Jetzt müssen nur noch Unternehmen wie Google und Apple, die an dem Standard mitarbeiten, die neuen Zeichen in ihre Software einbauen.


Future

In Lüneburg ziehen Studenten jetzt in Flüchtlingsunterkünfte
In anderen Städten gibt es ähnliche Pläne

Es kommen längst nicht mehr so viele Flüchtlinge zu uns wie noch vor einem Jahr. Das entlastet die Kommunen, aber es stellt sie auch vor ein Problem. Vielerorts stehen nun Unterkünfte leer, die blitzschnell für Flüchtlinge geschaffen wurden.

So ist es auch in Lüneburg, Niedersachsen. Dort hat man beschlossen, Studenten in freigewordenen Flüchtlingsheimen unterzubringen, wie der "Weser-Kurier" berichtet – und tut damit auch gleich noch etwas gegen die Wohnungsnot in Studentenstädten.