Wir leben in einer künstlich-schönen Emoji-Blase, findet Mantas Rimkus. Der Grafikdesigner hat sich alle Emojis angesehen – und vermisst Symbole für Protest und Unterdrückung. Aus dieser Beobachtung hat er eine Abschlussarbeit gemacht und Demojis entworfen, Emojis für Demonstrationen.

Die zeigt er auf einer Website und sammelt weitere Protest-Emojis. Aus Russland, Lithauen und Brasilien gibt es schon Einsendungen. Große Hoffnungen, dass die Demojis eines Tages Teil des weltweiten Standards werden, macht sich Mantas nicht. Er glaubt, dass sich Apple und andere Firmen ihre heile Emoji-Welt nicht kaputtmachen wollen. (Jetzt)

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Wahrscheinlich ist Mantas Rimkus völlig zu Recht skeptisch: Der offizielle Emoji-Standard kennt eine Pistole. Apple und WhatsApp haben sich allerdings entschieden, eine niedliche Wasserpistole zu zeigen.

Damit ein Emoji offiziell in den Standard aufgenommen wird, muss man einen Antrag an das Unicode-Konsortium stellen. Dann entscheiden die Gremien. Stimmberechtigt sind die Vertreter von Firmen und Institutionen, die einen Jahresbeitrag zahlen.

Auch auf Sex-Emojis hatte das Konsortium bisher keine Lust. Zuletzt schafften es etwa Clowns, Hidschab und Döner auf die Handys. Im neuesten Emoji-Update gibt es Glatzen, Rothaarige und Alpakas:

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Damit die neuen Emojis verwendet werden können, müssen nun Apple, Google und andere Hersteller ihre Zeichensätze aktualisieren und Updates verteilen. Das kann noch einige Monate dauern.

Mehr über das Emoji-Update hier auf bento.

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