Bild: dpa / John Raoux
Derzeit schläft er auf dem Boden.

Im Büro schlafen? Das machen nur die ganz harten Workaholics. Und so einer ist offenbar Tesla-Chef und Milliardär Elon Musk. 

Im Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CBS erzählte er jüngst, dass er gerade in in der Fabrik auf einer Couch nächtigt, in der das Tesla Model-3 hergestellt wird. Der Grund: Die Produktion des neuen Tesla hängt hinterher, Musk übernimmt nun selbst die Kontrolle. 

Die Couch sei aber so unbequem, dass Elon Musk manchmal auf dem Boden schlafe. 

Das geht so nicht, fand ein Zuschauer – und rief eine Spendenkampagne ins Leben.

Der Zuschauer Ben Sullins beschäftigt sich selbst mit nachhaltiger Technik und finde es unwürdig, dass Elon Musk auf dem Boden schlafen muss, das könne die Netzgemeinde nicht zulassen. Immerhin verändere der Tesla-Chef die Welt, in dem er beispielsweise nachhaltige Formen des Transports entwickle. 

Also hat er eine Crowdfunding-Kampagne für den Milliardär gestartet.

1.000 Dollar sollen gesammelt werden, damit der Tesla-Chef sich eine neue Schlafcouch ins Büro stellen kann. Mittlerweile sind rund 6.500 Dollar gespendet worden.

Drei Tage habe Elon Musk nach Ablauf des Crowdfundings Zeit, sich zu melden. Ansonsten möchte Ben Sullins das Geld an eine Organisation spenden. Welche, steht noch nicht fest.

Eigentlich könnte Elon Musk sich die Couch auch selbst leisten: Der 46-Jährige soll ein Vermögen von rund 19,4 Milliarden Dollar haben (Forbes). 

Ob der Tesla-Chef die neue Couch annimmt oder das Geld für eine Spende freigibt, wird sich zeigen.


Grün

Fast ein Drittel des Great Barrier Reef ist für immer verloren
Die Erderwärmung hat in wenigen Wochen Hunderte Korallen getötet.

Den Korallen des australischen Great Barrier Reefs geht es schlecht: Zwischen März und November 2016 soll rund ein Drittel des Great Barrier Reefs zerstört worden sein. Genauer: 29 Prozent der Korallen der 3.863 Riffe an der australischen Küste sind abgestorben. (nature/SPIEGEL ONLINE)

Der Grund: Die Korallen haben eine große die Hitzewelle nicht vertragen.

Der Klimawandel sorgt dafür, dass die Wassertemperatur in den Ozeanen ansteigt. Das wirkt sich auch auf die Korallenpopulation aus.