Erst war es nur ein Witz.

Facebook steckt seit Tagen in einem Datenskandal: Die Firma "Cambridge Analytica" hat im großen Stil Nutzerdaten abgeschöpft und soll damit unter anderem US-Präsident Donald Trump im Wahlkampf geholfen haben. Die Daten der Facebook-Nutzer sollen Einblicke gegeben haben, wie sie als Wähler ticken. 

Millionen von Nutzern sind von dem Datenleck betroffen. Im Netz kündigen unter #deletefacebook viele mittlerweile an, ihren Account zu löschen. 

Nun haben sie einen berühmten Unterstützer: den Tech-Milliardär Elon Musk.

Musk ist der Gründer von Paypal und hat eine Leidenschaft für futuristisch angehauchte Technologie: Er besitzt die Weltraumfirma SpaceX, mit der er die ersten bemannten Flüge zum Mars ermöglichen will. Außerdem gehört ihm der Autobauer Tesla, der Elektro-Sportwagen baut. In der restlichen Zeit arbeitet Musk am Hyperloop-Projekt, das Hochgeschwindigkeitszüge in Röhren fahren lassen will.

Wenn er twittert, dann liest ganz Silicon Valley mit.

Am Freitag wurde er auf Twitter gefragt, ob er bei #deletefacebook mitmachen wird. Er antwortete zunächst mit einem Witz:

Als er noch mal aufgefordert wurde, die Facebook-Seite von SpaceX zu löschen, antwortete er, dass er gar nicht wisse, das es eine gibt. Aber es machen will:

Wenige Minuten später passierte es tatsächlich: Seine Facebook-Seite sowie die offiziellen Seiten von SpaceX und Tesla waren auf Facebook nicht mehr erreichbar.

Wer sie am Freitagabend aufruft, bekommt nur eine Fehlermeldung:

Vor der Löschung hatten SpaceX und Tesla mehr als 2,6 Millionen Fans. Nun muss sich Elon Musk neue Kanäle suchen, um seine Mars-Fantasien zu teilen.


Fühlen

Mein Chef berührt mich und ist sexistisch. Was tun?
"Es ist unangenehm und widerlich."
Kathleen, 29, fragt: