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Und zwar besser jetzt als nachher!

Etwas zu erfinden, war auch schon mal einfacher. Vor ein paar tausend Jahren hättest du einfach nur einen Kreis in den Sand zeichnen müssen und schon hätten dich alle als Erfinder des Rads gefeiert. Heutzutage musst du dagegen scheinbar Physiker, Programmierer und BWLer gleichzeitig sein, um noch ein wirklich neues Produkt auf den Markt bringen zu können.

Das trügt aber: Was es als Einziges wirklich braucht, sind Neugier und Kreativität. Neugier, um herauszufinden, was für Probleme die Menschen heutzutage haben. Und Kreativität, um für diese Probleme smarte, effektive Lösungen zu finden. Alles andere kommt danach.

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Natürlich ist es auch so alles andere als einfach, etwas Neues zu erfinden. Aus diesem Grund haben wir euch hier ein paar mehr oder weniger umsetzbare Ideen zusammengetragen, mit denen man die Welt noch ein bisschen besser machen könnte. Lasst euch inspirieren!

Eine umgedrehte Mikrowelle

Es gehört zu den großen Rätseln dieser Welt, dass es hundert Arten gibt, Lebensmittel schnell zu erhitzen, aber keine einzige, sie schnell wieder herunterzukühlen. Wie oft kommen spontan Freunde bei einem vorbei und verlangen nach leckerer Eiscreme oder teurem Whiskey mit Eiswürfeln darin, und dann muss man sagen: "Ja, sorry, ich hab’s eben in den Eisschrank gelegt, aber das dauert jetzt grob zwei Stunden." Und deine Gäste so...

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Wir brauchen also dringend das Mikrowellen-Äquivalent eines Eisschranks: Handwarmes Getränk oder viel zu heiße Apfeltasche rein, auf 600 Watt für zwei Minuten, fertig ist die kalte Erfrischung.

Ein resoluter Aufzug

Jeder kennt das: Du willst einfach nur vom zehnten Stock ins Erdgeschoss – Fahrzeit eigentlich 30 Sekunden. Wenn da nicht diese Leute wären, die im achten Stock zusteigen und im siebten wieder aus, oder im ersten rein und im EG raus. Junge, gesunde Leute ohne Beinleiden oder schweres Gepäck! Nur weil die faul sind, brauchst du eine gefühlte Stunde in die Lobby (wo du dann ermüdet zusammenbrichst).

Der bald schon patentierte "Resolute Aufzug" setzt diesem Drama ein Ende. Wer hier einsteigt und die nächst-tiefere Etage als Ziel eingibt, wird einfach in den Keller zwangsverfrachtet, von wo aus er dann die Treppen wieder hoch nehmen muss.

Ein Schmerzmessgerät

Heutzutage misst man Schmerzen immer noch wie vor tausend Jahren – indem man den Betroffenen nämlich fragt, wie doll es weh tut. Nicht nur ist das extrem ungenau. Es führt auch dazu, dass manchen Patienten einfach nicht geglaubt wird.

Stattdessen werden Männer zum Beispiel ungerechter Weise als Mimosen abgestempelt, wenn sie bei einem leichten Schnupfen nicht mehr aufrecht stehen können. Frauen markieren währenddessen den Rambo:

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...dabei haben sie vielleicht auch einfach nur viel weniger Schmerzen als Männer. Kann doch sein!

Es ist jedenfalls höchste Zeit, dass jemand ein Schmerzmessgerät erfindet. Man hält sich das Ding einfach an die schmerzende Stelle und bekommt einen Wert zwischen 1 (leichter Sonnenbrand) und 10 (Gebärschmerzen, bzw. Männerschnupfen) angezeigt. Anhand dieses Wertes kann der Arzt dann Schmerzmittel verschreiben. Und Freunde und Verwandte wissen ihrerseits, wie viel Mitleid der Betroffene verdient hat.

Eine Dating App...

…in der es keine Bilder und keine Beschreibungen gibt, weil sich an denen eh nicht ablesen lässt, ob man die Person mögen wird oder nicht.

Alles, was du in der neuen App von der anderen Person erfährst, ist darum, wie sie morgens kurz vor dem Aufstehen am Kopf riecht. Auf den Geruch kommt es bei der Liebe bekanntermaßen mit am meisten an, und nirgends und niemals riecht man mehr wie man selbst als morgens auf dem Kopf. Fakt.

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Ein Rotwein-Scanner

Wein ist lecker aber hinterhältig. Abends macht er Spaß und scheint ganz harmlos. Am nächsten Morgen zeigt er dann aber womöglich sein wahres, hässliches Gesicht – wenn nämlich die Kopfschmerzen losgehen.

Leider ist es unmöglich, das Kopfschmerzpotenzial eines Tropfens allein am Etikett oder selbst am Geschmack festzumachen. Was es also braucht, ist ein Scanner, der die Zusammensetzung der biogenen Amine (Histamine u.a.) erkennt und die Katerträchtigkeit des Weines bestimmt. So schwer kann das nicht sein.

Das hier
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...und zwar nicht nur für das Feierabendbier, sondern vor allem für den Coffee-to-go am Morgen, wenn man noch zu zittrig und verschlafen ist, um sich beim Treppensteigen nicht mit Latte Macchiato zu bekleckern.

Apropos: Kaffee sollte auch noch mal jemand erfinden. Ja, ja, Kaffee gibt es schon, wissen wir, aber er ist nun mal so verdammt wichtig, dass es nicht schaden kann, ihn noch mal zu erfinden. Nur zur Sicherheit.

Ein Facebook Zeitschloss

Auch das hier hat schon jeder mal erlebt: Man scrollt minutenlang durch seine FB-Timeline, irgendwann wechselt man zu bento oder Twitter, ist da ein paar Minuten und… macht wieder Facebook auf – ganz automatisch, ohne nachzudenken. Natürlich ist da in so kurzer Zeit nicht groß was passiert. Also wechselt du wieder woanders hin, nur um gefühlte Sekunden später schon wieder auf Facebook zu sein. Verdammt!

Das Facebook-Zeitschloss sperrt deine Timeline nach jedem Besuch für zehn Minuten – es sei denn, du hast eine Nachricht erhalten. So unterbricht die App deine sinnlose Surferei und macht dich vielleicht – nur vielleicht – zum produktiveren Menschen.

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Damit aber auch sinnloses Scrollen seinen Zweck bekommt...

...sollte mal jemand ein Smartphone erfinden, das die Reibungswärme deiner Facebook-Feed-Scroll-Bewegung in Energie für den Akku umwandelt – und darum nie wieder an die Steckdose angeschlossen werden muss!

Oh, und aus aktuellem Anlass (Schnupfenzeit)...

...müssten wir außerdem mal eine Art und Weise entwickeln, um Bazillen einzeln zu markieren. So könnte man im Nachhinein wenigstens nachvollziehen, welchem unverantwortlichen Kollegen man seine Erkältung zu verdanken hat. ("Danke, Martin!!!")

Krank ist man dann natürlich trotzdem. Dafür gibt es aber hoffentlich bald diese wunderbare Maschine:

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Diese Anregungen sollten reichen, um deine Kreativität in Gang zu bringen. Wir haben natürlich noch viel mehr und viel bessere Einfälle, aber die erzählen wir hier natürlich nicht, wir sind doch nicht Banane! Von denen lest ihr in ein paar Jahren im "Billionaire Magazine".

Bis dahin: viel Erfolg beim Erfinden!

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Ein geiles Ding, das schon jemand erfunden hat

Gestochen scharfe Bilder auf Deinem Smartphone und astreines Heimkino-Feeling – ohne die Erfindung von Flüssigkristallbildschirmen wäre das undenkbar. Sie machen modernste Displaytechnologien nämlich erst möglich. Der Grundstein dafür wurde übrigens schon Ende des 19. Jahrhunderts gelegt, als neugierige Forscher von Merck beim Experimentieren mit Karotten die Flüssigkristalle entdeckten. Heute ist das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck sogar Marktführer bei Flüssigkristallen.

Und damit weitere solcher Erfindungen unseren Alltag besser machen können, will Merck weltweit die Neugier vorantreiben – mit seiner eigens dafür gegründeten Neugier-Initiative. Mehr dazu gibt’s hier:

curiosity.merck.de


Haha

So hältst du dir nervige Halloween-Kinder vom Hals

Halloween hat sich in den deutschen Alltag eingeschlichen. Niemand weiß so genau warum oder wieso. Das führt dazu, dass auch hierzulande am 31.Oktober verkleidete, kleine Monster von Haus zu Haus gehen und nach Süßigkeiten fragen. Hier findest du einige Ideen, damit nächstes Jahr garantiert niemand mehr bei dir klingelt.

Hmm, Schokobons! Immer eine gute Idee!