Deutschland hängt beim Netzausbau hinterher: Im Durchschnitt surften wir Ende 2016 mit Geschwindigkeiten von etwa 14 MBit pro Sekunde – im internationalen Vergleich steht Deutschland damit nur auf Platz 25. (ZDnet

Da scheint es geradezu überfällig, dass die EU nun mit knapp acht Millionen Euro ein Forschungsprojekt zum Test des superschnellen 5G-Netzes finanziert. Das Drahtlosnetz soll ab 2020 der neue Standard werden und damit LTE (oder 4G) ablösen. 5G ist circa zehnmal so schnell wie 4G und kann so fast mit der Geschwindigkeit von Glasfaser mithalten. (NDR)

Neben der Stadt Venedig wird auch Hamburg Testgebiet sein. Im Hamburger Hafen sollen Ampeln, Schleusen und andere Infrastrukturen an das 5G-Netz angeschlossen werden. Mittelfristig wäre der Hamburger Hafen mit dem Netz auch ein guter Kandidat für den Test von selbstfahrenden Lastwagen. (heise

Das bedeutet aber auch: Besucher und Angestellte des Hafens profitieren vorerst nicht davon.

Und selbst wenn: Moderne Handys könnten mit der aktuellen Technologie ohnehin nicht die volle Geschwindigkeit nutzen. 

Wer nun hofft, immerhin ab 2020 auch auf dem Land einen Glasfaser-Ersatz zu haben, wird ebenfalls enttäuscht: 5G-Sender müssen ebenfalls ans Glasfasernetz angeschlossen sein, um mobilen Geräten die drahtlose Maximalgeschwindigkeit bieten zu können. (Uni Kiel)

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Vor den neuen Zebrastreifen in einer isländischen Kleinstadt hält garantiert jedes Auto

"Zebrastreifen, Zebrastreifen, manche werden's nie begreifen..." Schon als Kind wissen die meisten, dass die weißen Bemalungen auf dem Asphalt den Straßenverkehr sicher machen sollen, viele Menschen sie aber einfach nicht beachten.

Um das zu ändern, geht die isländische Stadt Ísafjörður jetzt einen Schritt weiter – und testet dreidimensionale Zebrastreifen.