Bild: imago/Jürgen Schwarz

Steffen bezahlte fünf Jahre lang für schnelles Internet, genauer gesagt für 50 MBit VDSL. Den Anschluss konnte er bisher ohne Probleme nutzen. Bis er einen Brief der Deutschen Telekom bekam. In dem stand unter anderem folgendes:

Sie wohnen in einem Gebiet, in dem wir unser Netz derzeit nicht für hohe Bandbreiten ausbauen können. An Ihrem Wohnort muss die Telekom ihre bestehenden VDSL-Technik entfernen. 

Was die Telekom ihm statt seinem schnellen Internet anbot? 16 MBit – über einen Festnetz-DSL-Anschluss. Steffen fand das nicht so toll und twitterte das Schreiben:

Kurz darauf folgt die Antwort – oder besser: Ausrede – der Telekom.

Die Antwort der Telekom lässt vermuten, dass der Zurückbau der Technik auf eine Entscheidung der Bundesnetzagentur zurückzuführen ist. Doch die Bundesnetzagentur twittert ebenfalls:

Eine solche Kündigung folgt nicht aus Vorgaben der #Bundesnetzagentur, sondern ist alleine eine Entscheidung der #Telekom.

Das sagt die Telekom dazu

In einem Tweet stellt das Unternehmen die Kündigung klar. Laut Telekom müssen die Verträge gekündigt werden, da eine Umstellung auf schlechteres Internet nicht einfach so erfolgen dürfe. 


Die Kunden könnten zu einem späteren Zeitpunkt, wenn der Ausbau abgeschlossen ist, wieder schnelleres Internet nutzen – von der Telekom direkt oder von einem Wettbewerber.

Für alle Fragen rund um dieses Thema hat die Telekom außerdem einen Blog-Artikel verfasst. 


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Warum sind Deutsche so gerne allein?
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Zeyneps Stimme ist laut. Sie redet schnell, zwischendurch stoppt sie sich aber, um über die richtige Formulierung nachzudenken. Keine ihre Antworten soll unüberlegt sein. Auch wenn ihr Deutsch gut ist, spricht sie am liebsten auf Englisch. 

Die 23-Jährige erzählt von ihrem Leben in der Türkei, einem Auslandsjahr in den USA und den zahlreichen Eindrücken, die sie zurzeit in Deutschland aufsaugt.