Bild: Gemio
Braucht das irgendwer?
So richtig cool waren Freundschaftsbänder noch nie. Damals in der Grundschule war es noch okay, seine besten Freunde mit bunten Regenbogen-Bändchen zu markieren. War dann ja auch recht schnell wieder vorbei der Trend. Gut so!

Das Tech-Startup Gemio will das jetzt ändern und bringt ein Freundschaftsband für Jugendliche auf den Markt – für Leute, die nicht mehr auf die Grundschule gehen. Hauptfunktion: Es blinkt, wenn Freunde in der Nähe sind. Das Gemio-Band ist also ein Blinke-Blinke-Band für beste Freunde. Das Problem: Es ist eher so mittel hübsch.


(Bild: Gemio)

Der Träger kann das Band mit seinem Smartphone verbinden und mit einer App so gestalten, wie er möchte. Je nach Geschmack lassen sich unterschiedliche Muster und Farben auf das Armband bringen. Das kennt man schon aus der analogen Welt: Modulare Armbänder waren ja immer mal wieder in.

(Bild: Gemio)
Die Gestaltungsmöglichkeiten beim Gemio-Band sind aber natürlich wesentlich größer. Und es kann noch mehr, schließlich soll das Band "echte Freunde im echten Leben zusammenbringen". Das schreiben die Macher auf ihrer Homepage.

In der Praxis sieht das dann so aus: Für unterschiedliche Freunde kann man unterschiedliche Lichteffekte einstellen. Je nachdem welcher Freund oder welche Freundin in der Nähe ist, blinkt das smarte Band im voreingestellten Modus. Außerdem ist es möglich, bestimmte Lichtsignale direkt auf das Armband von Freunden zu schicken und so zu kommunizieren.

Am merkwürdigsten an dem Gemio-Band ist eine andere Funktion: Für unterschiedliche Gesten kann man Lichteffekte auswählen. Wenn man irgendwem eine High Five gibt, blinkt es beispielsweise in blau. Wofür das genau da sein soll und wer so etwas braucht, weiß vermutlich keiner so genau.

(Bild: Gemio)
Erst recht nicht bei dem Preis: Laut Angaben der News-Seite Mashable wird das Band im November 2015 rauskommen und zwischen 69 und 99 Dollar kosten. Äh ja. Wir bleiben dann doch eher bei den selbstgemachten Freundschaftsbändern.