Bild: imago / Michael Weber

Eine große Bitcoin-Konferenz in den USA, die North American Bitcoin Conference in Miami, will keine Bitcoin haben. Wer an der Konferenz teilnehmen will, muss den Eintrittspreis ganz klassisch in Dollar begleichen. Ein Last-Minute-Ticket für den 18. und 19. Januar kostet 1000 Dollar.

Ursprünglich war die Bitcoin mit dem Versprechen gestartet, man könne damit ganz einfach weltweit damit zahlen. Mittlerweile dient es vielen vor allem zur Geldanlage und zur Spekulation.

Die Veranstalter der Konferenz nennen als Grund für den Bitcoin-Stop "Netzwerk-Verstopfung" und die "manuelle Bearbeitung". Seitdem Bitcoin einen Hype erfährt, dauern Transaktionen immer länger. Außerdem schwankt der Kurs – und es gibt hohe Kosten beim Tausch der Währung.

Wenn man Bitcoin nicht persönlich umtauscht, sondern eine der Plattformen nutzt, liegen die Kosten dafür gerade bei 30 bis 55 Dollar pro Bitcoin. Die Veranstalter der Konferenz scheuen offenbar Kosten und Risiko: Sie müssen schließlich Location, Technik und Mitarbeiter bezahlen. (Mashable)


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Der Gefährder. Vom schwierigen Umgang mit Islamisten in Deutschland

In Deutschland zählt das Bundeskriminalamt mehrere hundert "Gefährder". Die Definition ist vage, aber es geht um Islamisten, die eine Gefahr darstellen. Denen der Staat einen Terroranschlag zutraut. Was sind das für Menschen? Und was tut der Staat, damit sich ein Anschlag wie der am Breitscheidplatz in Berlin nicht wiederholt?

bento-Redakteur Marc Röhlig hat monatelang in Internetforen und Gruppen der Szene recherchiert. Dort lernte er einen Gefährder kennen und baute Vertrauen auf. Zwei Monate vergingen mit Chats und Telefonaten, bis er einem persönlichen Treffen zustimmte.

Der Ort, irgendwo in Deutschland, musste geheim bleiben, ebenso sein Name. Dafür bekam Marc Röhlig einen Einblick in die Salafistenszene. Seinen Bericht haben wir am 20. Juli veröffentlicht.