Nein. Doch. Ohhhhh!

Twitter hat eine neue Funktion getestet, die in den kommenden Tagen allen Nutzern nach und nach zur Verfügung gestellt wird: GIFs lassen sich künftig einfacher finden und posten.

Dort, wo man auch Bilder hochlädt, seinen Standort freigibt oder eine Umfrage startet, kommt ein neuer GIF-Button dazu. Über den ruft man eine Suchfunktion auf, die dann bei Giphy und Riffsy Wackelbilder findet. Das Kommunizieren mit GIFs soll damit schneller und einfacher funktionieren, so ähnlich wie schon beim Facebook Messenger.

Künftig lässt sich eine Reaktion mit einem GIF ausdrücken – und muss nicht in knappe 140 Zeichen verpackt werden. Dabei bedient sich Twitter am kulturellen Erbe des Internets, dem universellen GIF-Wortschatz. Nachdem schon in Emojis kommuniziert werden kann, sind GIFs und Meme die nächste Stufe der Bildsprache.

Zwar hat Twitter auch schon Bildergalerien und Videos eingeführt, trotzdem schien das Netzwerk mit seinen gefühlt schon etwas älteren Nutzern bisher eine Oase der Ruhe zu sein. Zumindest im Vergleich zu den Bildgewittern auf anderen Diensten und in anderen Messengern.

GIFs sind das Gegenteil vom limitierten, formatierten und portionierten Twitter-Strom. Sie schreien geradezu: Hier! Blinkt! Etwas! An die Stelle von sorgsam bearbeiteten und vielfach umgeschriebenen 140 Zeichen tritt eine schnell ausgelöste Fotolawine. Twitter will es so. Die Nutzer werden es lieben - oder hassen.

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