Bild: dpa/Daniel Bockwoldt

Die Gerüchte gab es bereits seit Tagen, nun ist es offiziell bestätigt: Apple hat die App Shazam übernommen. Wie die "Financial Times" berichtet, soll der Preis bei 400 Millionen Dollar gelegen haben. Über einen genauen Betrag verraten beide Unternehmen nichts.

Mit der Übernahme will Apple seine Position im Musikmarkt weiter ausbauen. Und Platzhirsch Spotify angreifen: Der schwedische Anbieter hat zurzeit 60 Millionen Kunden, Apple Music 30 Millionen. Shazam hat nach eigenen Angaben in 190 Ländern weit über Hundert Millionen Nutzer – die Datenbank wird über 20 Millionen Mal am Tag abgerufen.

Warum macht Apple das?

Shazam ist eine Musikerkennungs-App. Will der Nutzer wissen, welchen Musiktitel er oder sie gerade gehört, muss die App geöffnet werden. Dann erkennt Shazam den Titel und leitete anschließend zu Musikdiensten wie Apple oder Spotify weiter. Künftig dürfte das nur noch Apple sein. 

Was sich Apple damit noch sichert: Neben der Technologie vor allem die Daten der Nutzer. So kann Apple beispielsweise schneller als andere Dienste künftige Musikhits erkennen und diese früher als andere gezielt ausspielen.


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Diese Frauen werfen Donald Trump erneut sexuelle Belästigung vor

Seit der Wahl im Herbst vergangenen Jahres ist es ruhig geworden um die Belästigungsvorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump. Im Zuge der MeToo-Debatte und der Skandale in Hollywood, aber auch in der Politik, fühlen sich Dutzende Frauen jedoch wieder bestärkt und wagen erneut den Schritt in die Öffentlichkeit. Und gegen Trump. 

Vor allem Samantha Holvey, Rachel Crooks und Jessica Leeds. In der US-Sendung "Megyn Kelly Today" auf NBC schildern die drei Frauen ihre Begegnungen mit dem Präsidenten. Das sind ihre Geschichten.