Bild: Photo by Element5 Digital/Unsplash (bento-Montage)
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2823 verschiedene Emojis gibt es mittlerweile – mit dem kommenden Update auf iOS 12.1 werden es noch mehr. Nun hat das zuständige Unicode Konsortium bereits Vorschläge für neue Emoji-Varianten veröffentlicht, die 2019 das Licht der Handybildschirme erblicken könnten.

Mit dabei sind unter anderem:

  • Familien-Emojis, die nun auch verschiedene Hautfarben einzelner Familienmitglieder abbilden,
  • ein Flamingo
  • ein weißes Herz
  • Mate Tee und 
  • sogar ein Faultier Emoji, der tapfer seinen Ast umklammert. (Emojipedia)

(Bild: via 2018 Emojipedia)

Da das Unicode Konsortium letztlich entscheidet, hat auch Apple selbst einige Vorschläge eingereicht. Mit dabei sind RollstühleProthesen oder ein Blindenhund. Ob die Ideen tatsächlich auf unseren Smartphones landen werden, ist noch unklar.

(Bild: via Emojipedia)

Denn neue Emojis zu veröffentlichen ist gar nicht so einfach: Damit die Zeichen plattformübergreifend funktionieren, müssen sie in einem Format codiert sein, das von allen Endgeräten gelesen werden kann. Deshalb sind die Emoticons im "Unicode" enthalten – das ist ein weltweiter Standard, der jedem Buchstaben und Emoji eine individuelle Codierung gibt. Welche Emojis in diese Datenbank aufgenommen wird, darüber entscheidet ein Unicode Konsortium. (SPIEGEL ONLINE)

Übrigens: Emojis sehen nicht auf jedem Endgerät gleich aus. Der Unicode gibt nicht vor, wie genau ein Zeichen auszusehen hat – deshalb stellen Android Handys oder Facebook Emojis anders dar als Geräte von Apple.  


Gerechtigkeit

Warum gehen so wenige Arbeiterkinder auf die Uni?
Wir haben jemanden gefragt, der es wissen muss.

"Du kannst alles schaffen, was deine Eltern auch geschafft haben!" Wäre man zynisch, würde man Kinder in Deutschland so auf ihre Zukunft vorbereiten. Denn laut einer aktuellen Analyse des Bildungsforschers Klaus Klemm im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) haben Kinder, deren Eltern beide nicht studiert haben, immer noch deutlich schlechtere Chancen im deutschen Bildungssystem. Nur 12 Prozent von ihnen machen selbst einen Hochschulabschluss. Kinder mit mindestens einem studierten Elternteil dagegen zu 79 Prozent.