Bild: dpa/Britta Pedersen

Dass Smartphones Datenkraken sind, ist nicht neu. Aber zumindest konnten Android-Nutzer bislang sicher sein, dass ihre Daten nicht gespeichert werden, solange das Handy aus ist oder die Standortfunktion deaktiviert ist. Das US-Magazin Quartz hat nun herausgefunden, dass es eine Sicherheitslücke gibt: 23

Smartphones und Tablets mit Android-System zeichnen demnach permanent Standortdaten auf – und geben sie an Google zur Analyse weiter.

Das steht im Bericht:

  • Laut Quartz spielt es keine Rolle, ob Ortungsfunktionen ein- oder ausgeschaltet sind. 
  • Die Daten würden über das mobile Datennetz oder über Wlan übertragen.
  • Es werde vor allem gespeichert, an welcher Funkzelle – also welchem Standort – ein Gerät gerade angemeldet ist.
  • Diese Daten würden permanent gesammelt, selbst, wenn keine SIM-Karte eingelegt war oder nie eine App verwendet wurde.
Das heißt: Android weiß immer, wo seine Nutzer sind. Auch, wenn die das gar nicht wollen.

Google selbst hat die Datenabschöpfung gegenüber Quartz bestätigt. Demnach würden die Daten seit Anfang 2017 gesammelt. Allerdings seien die Informationen niemals dauerhaft gespeichert und auch nicht genutzt worden. Ende November soll angeblich Schluss sein. 

Auch Apple-Nutzer kennen das Problem: Bereits 2011 kam heraus, dass auf iPhones permanent Bewegungsdaten aufgezeichnet werden. Ob und in welchem Umfang die an Apple übermittelt werden, ist unklar. (SPIEGEL ONLINE)


Art

Diese 89-jährige Japanerin macht die witzigsten Selbstporträts

Beim Blick auf die verstaubte Gitarre hinter dem Sofa, die lang vergessene Fremdsprachen-App oder den nie eingelösten Gutschein für den Malkurs hat sich manch einer schon gedacht: "Hätte ich damit mal früher angefangen, dann wäre ich heute bestimmt richtig gut." Man zuckt mit den Schultern, ärgert sich über sich selbst und verdrängt die Pläne schnell wieder. Bis man dann das nächste Mal über die vergessene Idee stolpert.

Dass es allerdings nie zu spät ist, eine neue Fähigkeit zu lernen, zeigt die Japanerin Kimiko Nishimoto. Die 89-Jährige begeistert das Internet und die japanische Kunstwelt mit ihren witzigen und selbstironischen Porträts – dabei hat sie erst mit 71 Jahren das erste Mal überhaupt eine Kamera benutzt.