Das Video zum Lied "#Almostforgot" von Songwriter Jonathan Dagan – bekannt als J.Views – ist das erste Musikvideo, dass du mit deinem Herzschlag beeinflussen kannst: Wenn du entspannt auf dem Sofa liegst und dein Herz langsam schlägt, bekommst du einen ruhigen Song vorgespielt. Wenn dein Herz beim Joggen verrückt spielt, spielt auch das Lied verrückt, ein bisschen zumindest.

"I wanted to be able to let the listener create their own version of the song using only their heartbeat", sagt J.Views in einem Video. Der Herzschlag des Hörers kontrolliert das Tempo des Liedes, und auch die visuellen Elemente richten sich danach. Das Herz als Metronom sozusagen.

So funktioniert's

Wenn du einen Finger auf die Kamera deines Handys legst, nimmt die wahr, wie sich deine Hautfarbe verändert – je nachdem, ob du gerade entspannt bist oder dich anstrengst. Über diesen Umweg steuert dein Herzschlag indirekt den Song. Nimmst du den Finger weg, stoppt das Video.

Natürlich ist das alles eher Spielerei als wirklich praktikable Technik. Wer will schon beim Lesen oder Joggen die ganze Zeit den Finger auf die Handykamera halten? Wer es trotzdem ausprobieren will: "#Almostforgot" gibt es in einer kostenlosen iPhone-App und für Android-Handys ab Version 5.0. Bei Soundcloud gibt's den Song ganz normal zum Anhören.


Gerechtigkeit

Diese feministischen Cupcakes haben eine Hass-Welle ausgelöst
Nein, Männer mögen keinen Cupcake Pay Gap.

Es war eigentlich nur eine kleine Ergänzung zu dem, was Madeline Price und ihre Mitstreiterinnen während der "Feminismus-Woche" an der Uni von Queensland planten: ein Cupcake-Verkauf. Die Idee: Die kleinen Kuchen sollten für einen australischen Dollar an männliche Kommilitonen verkauft werden.

Um aber auf die ungleichen Gehälter zwischen Männern und Frauen aufmerksam zu machen, sollten Frauen mit Rücksicht auf ihr Fach und ihren ethnischen Hintergrund anteilsmäßig weniger bezahlen. Ein Beispiel: Eine nicht weiße Studentin der Fakultät für Rechtswissenschaften sollte nur 55 Cents bezahlen.