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Weihnachten wie seit fünfzig Jahren – muss das sein?

Weihnachten ist die Zeit im Jahr, in der man alles so macht wie schon immer. Vor und während der Festtage ist beinahe jeder Schritt durchtraditionalisiert:

Jedes Jahr holt ihr einen identischen Christbaum vom selben Christbaumhändler und behängt ihn mit denselben roten und goldenen Kugeln. Jedes Jahr flucht ihr über die verdammten Christbaumlichter, die sich unerklärlicherweise in ihrer Kiste verheddert haben.

An Heiligabend gibt es jedes Jahr den gleichen Braten, gekocht von derselben Person (fast immer die Mutter oder die Oma). Und an den Weihnachtsfeiertagen schaut ihr dann immer dieselben Filme, bei denen ihr inzwischen mitsprechen könnt...

(Bild: Giphy )

... und stopft euch mit einer immer identischen Auswahl an Weihnachtskeksen den Bauch voll. In ganz schlimmen Fällen habt ihr sogar eine Art Weihnachtsuniform aus lustig-hässlichen Pullovern, Elfenpantoffeln und -hüten.

(Bild: Giphy )
Das ist alles furchtbar eintönig und berechenbar – und genau deshalb so schön!!

Diese Traditionen sorgen dafür, dass du dich an Weihnachten so geborgen fühlst, wie sonst niemals. Während sich die Welt an 362 Tagen im Jahr rasend schnell verändert, steht sie an Weihnachten so unglaublich still, dass man sich vorkommt wie in einer Märchenwelt.

Traditionen machen Weihnachten erst gemütlich. Und darum soll es hier auch nicht darum gehen, geliebte Traditionen abzuschaffen.

Dennoch kann es manchmal auch ganz sinnvoll sein, alte Gewohnheiten zu hinterfragen: Machen sie wirklich so viel Spaß? Bereiten sie allen Beteiligten Freude – oder leidet vielleicht jemand darunter? Und wäre es nicht vielleicht Zeit für ein paar neue Traditionen?

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Traditionen sind ja nicht wertfrei: Hinter ihnen verbirgt sich immer ein gewisses – oft veraltetes – Weltbild. Wenn wir Weihnachten feiern wie schon vor 60 Jahren, dann eben oft auch mit den Wertvorstellungen der 1950er.

So ist es in den allermeisten Familien immer noch so, dass an Weihnachten die Mutter das Festmahl kocht. Kein Problem, wenn sie da Bock drauf hat. Nur: Gerade, weil es an Weihnachten darum geht, an andere zu denken, könntest du auch mal über folgendes Gedanken machen: Was du als wunderbare Tradition wahrnimmst – das gemeinsame Essen – ist für deine Mutter vielleicht (nur vielleicht!) hauptsächlich Stress. Und in dem Fall wäre es besser, die Tradition zu kippen und einfach mal selber zu kochen – selbst wenn du den Braten vielleicht nicht so gut hinkriegst wie sie.

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Und apropos Braten: Ist ja super lecker und alles. Diese Tradition kommt aber eben auch aus einer Zeit, in der man nur zu besonderen Anlässen Fleisch gegessen hat. Jetzt, wo die meisten Menschen fast jeden Tag Fleisch zu sich nehmen, könnte man aber mal versuchsweise einen vegetarischen Heiligabend feiern. Eines können wir die jedenfalls versprechen: Die Gespräche bei Tisch werden alles andere als traditionell werden!

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So ein Weihnachtsbaum sieht schon irgendwie traurig aus, wenn da keine Geschenke drunter sind – klar. Statt sich aber traditionell mit Zeug zu überraschen, das der jeweils andere nur sehr bedingt super findet – Socken, Krawatten, CD-Gutscheine (CDs – auch Compact Discs genannt – waren so Scheiben, auf denen man Musik speichern konnte. Wie MP3s, nur runder.) – statt sich also das übliche Krams zu schenken, könnten ja auch einfach alle zusammenlegen für einen Familien-Ausflug. Dass gemeinsame Zeit wichtiger und schöner ist als Socken, ist noch nicht mal so neu!

Der schönste Teil ist jedoch:

Wer mit alten Traditionen bricht, kann neue starten!

Und diese neuen Traditionen fühlen sich dann oft viel persönlicher an als die alten Gewohnheiten, in die man sozusagen hineingewachsen ist. Natürlich muss man dafür nicht das ganze Weihnachten über den Haufen werfen: Behalte den Baum, wenn du ihn liebst! Iss deinen Braten!

(Bild: Giphy )

Aber vielleicht – als kleiner, guter Vorsatz schon vor Neujahr – erfindest du dieses Jahr immerhin eine neue Tradition für dich, deine Familie und deine Freunde.

Also, was meinst du? Bringt diese Weihnachten deine Katze die Geschenke?
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KPMG wünscht euch ein innovatives Weihnachtsfest und einen erfolgreichen Karrierestart in 2017!

reinblicke.kpmg.de/


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