Du hast keinen Bock mehr auf Minusgrade und Schneematsch, aber trotzdem Spaß an deinem Bürojob? 

Dann haben wir da vielleicht was für dich: Die Platten- und Reisefirma Virgin sucht einen Büroassistenten für ihre private Karibikinsel "Necker Island". 

Die Insel gehört zu den britischen Jungferninseln und liegt etwa 100 Kilometer östlich von Puerto Rico. Auf Necker lebt auch Virgin-Firmenchef Richard Branson – für den man dann arbeiten würde. 

Die Ausschreibung wurde Anfang März auf LinkedIn veröffentlicht. Gesucht wird jemand, der sich im Bürotrubel auskennt, E-Mails schreiben, Kalender lesen und Texte redigieren kann. Und ja: Berufseinsteiger darf man auch sein. 

Bis zum 10. März kann man sich noch bewerben, mit einem zweiminütigen Video. Haben wir schon erwähnt, dass es dort gerade entspannte 27 Grad warm ist? 

So sieht es am Traumarbeitsplatz Necker Island aus: 
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Natürlich hat aber auch dieser Job einen Haken: Im September wurden große Teile der Karibik vom Hurricane Irma verwüstet – auch Necker Island gehörte dazu. Virgin-Chef Branson konnte, anders als zehntausende andere Bewohner der Inseln, in seinem Weinkeller ausharren. (Manager Magazin)

Nach dem Sturm rief der Milliardär zu einer Spendenaktion auf, um die benachbarten Regionen wieder aufzubauen. Gemeinsam mit seiner Stiftung "Virgin Unite" wolle er langfristige Aktionen und Projekte finanzieren und fördern: 

Allerdings muss man sich bei einer möglichen Bewerbung damit abfinden, für einen Steuerflüchtling zu arbeiten – wie Branson vor einigen Jahren selber zugab. Also für einen von genau jenen Menschen, über die man sich bei den "Paradise Papers" noch aufgeregt hat:


Tech

Dorothee Bär will Flugtaxis über Deutschland – das ist gar nicht so unrealistisch
Was hinter den Plänen der neuen Digitalbeauftragten steckt.

Schnelles Internet für alle? Ja, das wäre schön. Aber Dorothee Bär denkt groß: Sie will Flugtaxis über Deutschland! Bär wird neue Staatsministerin für Digitalisierung, soll das Thema in den kommenden vier Jahren vorantreiben.

Schnelles Internet gibt es in Deutschland zwar immer noch nicht überall, aber das sei auch gar nicht so ihr Thema, sagte Bär in einem Interview mit Marietta Slomka im "heute journal". Dafür sei der Verkehrsminister zuständig.