Alles, was es über den neuen Luxus-Dampfer zu wissen gibt

Das ehemals größte Schiff der Welt kommt zurück! Die britische Reederei "Blue Star Lines" baut den Titanic-Nachfolger – die Titanic 2 (Telegraph). Die wichtigsten Fakten zum neuen Luxus-Schiff – und wie sicher sie ist:

Ein Schiff wie aus den Zwanzigerjahren – oder?

  • Vor gut 100 Jahren ging die Titanic unter, nachdem sie mit einem Eisberg kollidierte. Dennoch plant die Reederei, den Dampfer ganz nach altem Vorbild zu schaffen – zumindest was den Look betrifft (BZ).
  • Ansonsten zeichnet sich das neue Schiff natürlich durch neueste Technik aus. Hier könnt ihr euch die Ausstattung ansehen:

"Cafe Parisien"

(Bild: YouTube/United Australia Party )

"Grand Staircase"

(Bild: YouTube/United Australia Party )

Und was ist mit den Rettungsbooten?

Viele der Titanic-Passagiere sind im Atlantik ertrunken, weil es nicht genügend Rettungsboote für alle gab. Das kann diesmal nicht passieren: Auf der Titanic II stehen Rettungsboote und -floße für 3.500 Personen bereit, während das Schiff für 3.335 Personen (Crew und Gäste) ausgelegt ist (Telegraph).

Wann und wo startet die Reise?

Los gehen soll es 2022. Es ist allerdings gut möglich, dass es erst später zur Jungfernfahrt kommt. Diese soll auf fast genau derselben Route stattfinden, die auch das Original im Frühling 1912 befuhr: Sie wird in Dubai starten, fährt anschließend aber ganz klassisch von Southampton nach New York City. Diesmal hoffentlich ohne Zwischenfälle. Und vielleicht ja wieder mit Leonardo DiCaprio and Kate Winslet.

Falls ihr noch mehr über die Ausstattung der Titanic II erfahren wollt, könnt ihr euch dieses umfangreiche YouTube-Video ansehen:


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Google gibt auf: Kreuzberg verprellt Weltkonzern
Die Gegenproteste haben offenbar etwas bewirkt – nicht zur Freude aller.

Berlin Kreuzberg, das war mal dreckige Straßen und besetzte Häuser. Dreckige Straßen gibt es noch immer, aber in vielen Häusern findet man inzwischen Hipster und junge Unternehmer. Der Kiez verändert sich, Mieten steigen. Das sorgt bei vielen Alteingesessenen für Unmut.

Und dieser Unmut hat nun offenbar ein Unternehmen davon abgehalten, sich in Kreuzberg anzusiedeln: Google.

Welche Pläne hatte Google in Kreuzberg?

Das Unternehmen wollte in den Räumen des Umspannwerks, einer alten Generatorenhalle am Paul-Lincke-Ufer, einen Campus eröffnen – einen Ort, an dem Start-ups arbeiten, zusammen kommen und in Mentoring-Programmen von Google betreut werden sollten.

Schon seit Google diese Pläne vor zwei Jahren bekannt gab, protestierten Menschen gegen den Campus. Die Eröffnung, so befürchteten die Gegnerinnen und Gegner, würde die Gentrifizierung des Viertels nur weiter beschleunigen. Im September gipfelten die Proteste in einer kurzzeitigen Besetzung des Umspannwerks. (Berliner Zeitung)

Warum ändert Google nun seine Pläne?

Am Mittwoch gab Google nun bekannt, dass es doch kein Campus in Kreuzberg geben wird. Stattdessen soll im Umspannwerk ein Haus für soziales Engagement entstehen, das die Spendenplattform "Betterplace" und "Kahuna", ein Hilfsverein für Kinder und Jugendliche, gestalten werden. (Berliner Morgenpost)