Bild: StockSnap / Zak Suhar
Sonst gibt es was auf die Socken!

Was du anhast, ist von Bedeutung. Aber während es früher förmlicher zuging, haben heute Menschen in Jogginghose nicht zwangsläufig die Kontrolle über ihr Leben verloren. Auch gegen bunte Socken hat eigentlich niemand mehr etwas einzuwenden. Trotzdem gibt es Momente, in denen man beim Outfit keine Kompromisse eingehen sollte – besonders am ersten Praktikumstag. Diese folgenden Fettnäpfchen gilt es zu umgehen.

Do: Lieber over- als underdressed

Der erste Eindruck zählt tatsächlich, ein gepflegter Auftritt zum Start ist Pflicht. Natürlich will niemand übermotiviert erscheinen, trotzdem empfiehlt es sich, im Zweifel das schickere Outfit zu wählen. Wer sich mit der Krawatte overdressed fühlt, kann sie später immer noch ablegen – andersherum ist es deutlich komplizierter.

Don't: Selbst freitags nicht zu casual

Klar solltet ihr euch in eure Kleidung wohlfühlen, aber Sneaker und Jogginghosen lasst ihr während der Praktikumszeit besser zu Hause. Am Casual Friday – keine Kundentermine vorausgesetzt – werdet ihr in Chinos keine bösen Blicke auf euch ziehen. Dennoch gilt: Ihr seid bei der Arbeit, nicht mitten im Game-of-Thrones-Marathon auf der heimischen Couch.

Do: Rat einholen

Die Mittagspause mit Kollegen ist eine gute Gelegenheit für Nachfragen. Andere Praktikanten, die schon länger dabei sind, geben gerne Tipps. Ist der Chef im Raum, vertagt man solche Fragen vielleicht besser.

Don't: Bein zeigen

Zu tiefe Ausschnitte, kurze Röcke und High Heels sind im Büro unangebracht. Bei den Herren sollte der zweite Hemdknopf im Zweifel geschlossen bleiben – egal wie stolz ihr auf die drei Brusthaare seid.

Do: Einen Plan B haben

Besonders am ersten Tag ist es ratsam, auf Nummer sicher zu gehen: Anzug für die Jungs, Business-Kostüm oder Hosenanzug für die Mädchen im klassischen Bürojob. Wenn sich alles eingespielt hat, darf das Outfit gelegentlich auch etwas entspannter werden. Damit ihr für den Fall der Fälle gut gerüstet seid, ist eine Ersatz-Krawatte in der Tasche oder ein zweiter Blazer im Schrank aber immer eine gute Idee.



Don't: Gold und Glitzer

Wie ihr euch abends in Szene setzt, kann der Firma ziemlich egal sein. Zumindest am ersten Praktikumstag kann es aber ratsam sein, sich in Sachen Körperschmuck zurück zu halten. So bekommt ihr ganz entspannt einen Eindruck, was sich die Kollegen so alles trauen.

Jede Firma hat ihre eigene, manchmal unausgesprochene Kleiderordnung. Im Start-up mag ein anderer Umgang herrschen als bei einem großen Wirtschaftsprüfungsunternehmen oder bei einer Unternehmensberatung. Am Ende entscheiden natürlich eure Fähigkeiten. Das Outfit allein macht noch keinen Topmanager – aber ein gepflegtes Erscheinungsbild unterstreicht die Ambitionen. Dress for the job that you want, not the job you have!

Kundeninformationen

Tobias Kamprolf, Recruiter bei KPMG:

„Du hast alle Dos and Don’ts beachtet? Ausgezeichnet – der erste Schritt ist getan. Denk aber daran, dass dein Outfit nur eine kleine Facette von dir widerspiegelt. Also immer authentisch bleiben!“

KPMG gehört zu den weltweit führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen. In Deutschland sind wir mit über 10.000 Mitarbeitern aktiv - an mehr als 20 Standorten. Informationen rund um Ausbildung, Praktikum, Werkstudententätigkeit oder Direkteinstieg bei KPMG findest du unter www.kpmg.de/careers.