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Welcher bist du?

Wie gut ein Team funktioniert, hängt vor allem davon ab, was für Menschen darin vereint sind. Es braucht schließlich ganz verschiedene Fähigkeiten, Herangehensweisen und Charaktere, um eine komplexe Aufgabe erfolgreich zu lösen. Um die Welt zu retten, braucht man zum Beispiel jemandem, der von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde, eine nordische Gottheit, einen arroganten Milliardär und jemand Grünes.

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Für alltäglichere Aufgaben müssen die Team-Mitglieder nicht ganz so ausgefallen sein. Dennoch gibt es in jedem Team ganz verschiedene Typen, von denen (fast) jeder seinen unersetzlichen Teil zum Erfolg beiträgt. Hier sind die zehn wichtigsten davon.

Der Typ, der die Aufgabe am liebsten alleine lösen würde

… weil er es halt auch am besten kann!! Immerhin hat er 7000 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet gesammelt, da wird in ein paar Stunden Teamarbeit nichts rauskommen, was ihm nicht auch schon selbst eingefallen wäre. Er fügt sich widerwillig, liefert dann jedoch auch den meisten Input, auf dem die anderen rumdenken können. "Tobt euch aus", denkt er sich. "Am Ende schreiben wir dann eh auf, was ich gesagt habe."

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Der Typ, der sich mal raushält

Bis zur Präse ist ja noch Zeit, da holt sich der Herr (bzw. die Dame) erstmal einen Kaffee oder geht Eine rauchen. Zurück am Tisch sind die anderen schon mitten im Gespräch, da würde einer mehr nur stören. Darum: Zurücklehnen, entspannen, die anderen mit dem gelegentlichen Witz aufheitern. Aber wer denkt, dass dieser Typ nichts beiträgt, glaubt wohl auch, die Nationalmannschaft wäre ohne Podolski genauso erfolgreich gewesen.

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Der Typ, der das mal googelt

"…weil wir werden ja wohl nicht die Ersten sein, die diese Aufgabe kriegen." Das ist zwar wenig kreativ und auf neue Ideen kommt man so erstmal nicht. Andererseits kann ein bisschen Hintergrundwissen nicht schaden. Wer weiß, vielleicht kann man ja was von der Konkurrenz lernen.

Der Typ, der sich zum Moderator berufen fühlt

Es dauert nicht lange, dann redet die ganze Gruppe durcheinander und entfernt sich immer weiter vom eigentlichen Thema. Meistens bietet sich dann jemand als Vermittler an und versucht, das Gespräch zu fokussieren und die verschiedenen Ansichten auf einen Nenner zu bringen. Eine Art Paartherapie für die ganze Abteilung – und nicht weniger emotional.

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Der Typ, der verstörend genau über alles Bescheid weiß

Nicht unbedingt der mit der meisten Erfahrung, sondern der mit dem meisten Bücherwissen. Er hat jeden Ratgeber und jede noch so technische Abhandlung zum Thema verinnerlicht, inklusive aller geschichtlichen Daten. Die anderen im Team finden, dass so spezielles Wissen für die Aufgabe unnötig ist. Aber nicht selten ergeben sich aus wenig bekannten Nebensächlichkeiten die überraschendsten Lösungen. Man muss nur die Geduld aufbringen, den langen, langen Vortrag über sich ergehen zu lassen.

Der Typ, der mehr Fantasie als Verstand hat

…ist das perfekte Gegenstück zu all den kopfgesteuerten Experten. "Alle Regeln und Traditionen mal beiseite", sagt er, die Arme weit ausgestreckt, den Blick zur Decke, "aber wie wäre es, wenn wir diesen Raum komplett mit Jogurt füllen?" (Nicht jede Idee lässt sich verwenden, aber wer wirklich Neues schaffen will, braucht so einen Typen.)

Der Typ, der schon mal was aufschreibt

Irgendwann guckt der Erste auf die Uhr, kriegt Panik und sagt dann so Sachen wie: "Hey Leute, wir haben nur noch zwanzig Minuten und das Blatt ist noch leer." Unweigerlich kommt es dann zurück: "OK, dann schreib mal auf …" und nach einigem Hin und Her darüber, wer die schönste Schrift im Team hat ("Ich hab übel die Sauklaue!" – "Ich kann mein Zeug nicht mal selber lesen!" – "Ich hab nie Schreiben gelernt!" – "Was ist ein Stift?") muss dann eine Frau schreiben, weil es von ihr sexistischer Weise heißt, sie schreibe wahrscheinlich am schönsten. Damit wird sie zur mächtigsten Person in der Gruppe, weil aufschreiben oder nicht am Ende den ganzen Unterschied macht.

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Der Typ, der das Erarbeitete noch mal grundsätzlich infrage stellt

Auch "Challenger" genannt. Er oder sie war die erste Zeit ziemlich still und hat die anderen machen lassen. Kurz vor Schluss blickt der Challenger noch einmal von außen und ganz grundsätzlich auf die bisherige Arbeit und hinterfragt sie kritisch aber konstruktiv: Kann man die Sache noch größer denken? Kann man Dinge weglassen oder vereinfachen? Der Challenger ist als kreativer Kopf unentbehrlich für das Team, wenn wirklich frische Ideen entwickelt werden sollen. Er darf nicht verwechselt werden mit…

Dem Typen, der noch Bedenken hat

Diese Person wird auch erst gegen Schluss aktiv, meistens wenn es eh schon zu spät ist, um noch groß was zu ändern. Anders als der Challenger will sie das Erarbeitete auch nicht noch besser machen, sondern einfach nur kritisieren – für den Fall, dass die Ideen nicht gut ankommen, hat sie es ja schon vorher gesagt. Typische Sätze: „Gab’s schon.“ „Versteht keiner.“ „Technisch / finanziell nicht umsetzbar.“ „Wollte ich nur mal anmerken.“

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Der Typ, der am Ende immer präsentieren muss

Der Gruppensprecher sollte eigentlich am Anfang festgelegt werden, damit er sich vorbereiten kann. Tatsächlich einigt man sich aber erst in der letzten Minute. Und dann ist das entweder der Typ, der die Aufgabe am liebsten allein gemacht hätte – aber nur, wenn seine Ideen den Großteil der Präse ausmachen. Oder es präsentiert der, der mitgeschrieben hat, weil "er seine Schrift ja wohl am besten lesen kann."

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Wenn jeder seine Rolle spielt, kann das Ergebnis so schlecht nicht werden. Und dann kann sich jeder wieder an seinen Platz zurückziehen, Sonnenbrille auf, Decke über den Kopf, Musik an – nichts hören, nichts sehen von den Kollegen. Bis zur nächsten Teamarbeit.

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Haha

Es gibt jetzt eine Kerze, die nach frischem Mac riecht

Apple ist nicht nur irgendein Smartphone- und Laptop-Hersteller. Apple ist eine Religion – zumindest sehen das einige Fanatiker des US-Konzerns so. Hell erleuchtet erstrahlen Apple-Stores wie Gotteshäuser. Das neue iPhone wird erwartet wie ein Messias. (Okay, fast immer.)

Der jüngste sakrale Auswuchs: Eine Kerze, die nach einem neuen Mac riecht.