Bild: VfL Wolfsburg
Das erzählt sie in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Als Svenja noch ein Kind war, bat sie die Fußballnationalspielerin Birgit Prinz bei einem Spiel des 1. FFC Frankfurt um ein Autogramm. Nur wenige Jahre später spielte sie dann selbst in der Jugendmannschaft des FFC und durfte mit ihrem Idol zusammen trainieren. 

Heute ist Svenja Huth, 28, Nationalspielerin und eine der besten deutschen Fußballerinnen. 

Wie wird man Fußballprofi?

Wer mit Fußballspielen sein Geld verdienen möchte, sollte frühzeitig in einen Verein eintreten. Der Weg in die Profiliga führt heute oft über das Talentförderprogramm des Deutschen Fußball-Bundes. Sogenannte Stützpunkte – 366 davon gibt es in ganz Deutschland – senden "Sichter" aus, die junge Talente in den lokalen und regionalen Vereinen entdecken, zu den Stützpunkten holen und dort, ergänzend zum Vereinstraining fördern. (DFB)

Wenn eine Spielerin oder ein Spieler für einen Verein interessant ist, wird er oder sie zum Probespielen eingeladen und dann womöglich übernommen. In die Landesauswahl können sie es auch über sogenannte Sichtungsturniere schaffen.

Das Auswahlverfahren läuft bei Männern und Frauen ähnlich ab. Große Unterschiede gibt es dagegen beim Gehalt: Als Bundesliga-Spielerin in der ersten Liga verdient man im Schnitt etwa 39.000 Euro pro Jahr. Fußballspieler in der 3. Liga können dagegen schon 120.000 Euro jährlich verdienen. (Gehaltsvergleich.com

2019 wechselte Svenja in den Sturm des Bundesligisten VfL Wolfsburg. Für Deutschland trat sie schon bei der Europa- und Weltmeisterschaft an, bei Olympia gewann sie mit ihrem Team Gold. 

  • Wie denkt sie darüber, dass die Frauenmannschaft immer noch im Schatten der Männer steht?
  • Wie geht sie damit um, dass ihre Ernährung, ihre Wochenenden, eigentlich ihr ganzes Leben immer auf ihren Job – den Fußball – abgestimmt sein müssen?
  • Und wie politisch muss und darf der Profisport eigentlich sein?

Das erzählt Svenja in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

„Es ist immer noch so, dass Frauenfußball belächelt wird.“
Svenja Huth, Fußballerin

Worum geht's im Podcast?

Wir wollen heute anders arbeiten als unsere Eltern. Wir wollen nicht blind die Karriereleiter hochklettern, sondern einen Job, der uns erfüllt. Dafür sind wir bereit, uns zu verausgaben. Im Mitarbeitergespräch fragen wir unsere Chefs eher nach einem Sabbatical als einer Gehaltserhöhung.

Carolina Torres und Sarah Klößer sprechen in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?" abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Berufe. Was motiviert sie? Was bedeutet Erfolg für sie? Und wie wichtig ist ihnen ihre Work-Life-Balance?

Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

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Fühlen

Zwischen Depression und Angst: Wie gehe ich mit meinen Gefühlen zum Klimawandel um?

"Ich will, dass ihr Panik kriegt. Ich will, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag fühle", fordert Klimaaktivistin Greta Thunberg, 16, in ihrer Rede vor dem Weltklimaforum. Greta ist damit nicht alleine: In Zeiten von brennenden Regenwäldern, schmelzenden Eiskappen und sterbenden Bienen fühlen viele Menschen genau das – Angst. Inzwischen gibt es auch ein Wort dafür. Man liest es in sozialen Medien und Blogposts: "Klimaangst". Auch die Klimaaktivsten um Extinction Rebellion nutzen den Hashtag #ecoanxiety unter ihren Posts

Wie geht man am besten mit diesen Gefühlen zum Klimawandel um? Wie bleibt man trotz der Weltuntergangsszenarien positiv?

Für Lisa, 22, sind solche Gefühle nichts Neues: Schon seit ihrer Kindheit beschäftigt sie sich mit dem Klimawandel und seinen Folgen. Als sie sich in der fünften Klasse ein Buch über die Rettung der Erde kauft, ist sie geschockt: Sie versteht nicht, wieso sie so wenig in der Schule über das Thema lernt. Später beschließt sie, Umweltwissenschaften zu studieren, doch mit dem neuen Wissen kommen auch Angst und Hilflosigkeit. "Es ist belastend, und ich überlege jeden Tag, was ich tun kann", erzählt Lisa.