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Wie hält man sein Studium am längsten durch? Mit Bier! Oder mit Feiern. Oder wenigstens mit gemeinsamen Mensa-Dates mit den Kommilitonen.

Das sagt zumindest eine neue Studie des Dänischen Instituts EVA. Die Forscher haben mehr als 14.000 Studenten zwischen Oktober 2016 und März 2017 befragt, was sie gut durchs Studium bringt.

Das Ergebnis: Je geselliger Studenten sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie einen Uni-Abschluss schaffen.

Wer beispielsweise gerade am Anfang des Studiums keine Studentenpartys besucht hat, verliert den Kontakt zu seinen Kommilitonen. Dadurch sinke die Motivation, beim Studium durchzuhalten, so die Forscher.

Was die Studie allerdings auch sagt: Wer zu viel trinkt und dann verkatert oder betrunken in die Vorlesung geht, kann keine guten Leistungen abliefern. Welch Überraschung. Die Studien-Abbrüche sind daher bei den Trinkern und bei den Abstinentlern am höchsten. 

Die geringste Abbrecherquote haben die moderaten Trinker – die also viele Partys mitnehmen und trotzdem am nächsten Tag in der Vorlesung sitzen.

In Deutschland bricht mittlerweile jeder Dritte sein Studium vorzeitig ab (SPIEGEL ONLINE). Außerdem trinken die Deutschen immer weniger Bier (Die Welt). 

Was deutschen Unis also fehlt: subventioniertes Bier!

Gerechtigkeit

Flucht aus Venezuela: "Wir wussten nicht, ob wir überleben würden"
Fünf Menschen erzählen, warum sie Venezuela verlassen haben

Kinder wühlen im Müll nach Essensresten, Menschen stehen in langen Schlangen vor den Supermärkten, um mit ihrem letzten Ersparten ein Stück Obst oder Toilettenpapier zu kaufen. Selbst Trinkwasser ist mittlerweile teurer als Benzin. Tausende leiden Hunger, dazu Chaos, Gewalt – die Situation in Venezuela verschlimmert sich Tag für Tag. 

  • Seit vier Monaten befindet sich Venezuela im Ausnahmezustand, fast täglich gibt es Proteste gegen den Präsidenten Nicolás Maduro, der seit der Einsetzung einer umstrittenen verfassungsgebenden Versammlung immer uneingeschränkter handeln kann. Hunderttausende Demonstranten fordern seinen Rücktritt, bestehen auf Neuwahlen und ein Ende der politischen Repressionen. (bento)
  • Viele Demos werden mit Gewalt beendetMehr als 120 Menschen kamen bei den Protesten bereits ums Leben. 
  • Am Sonntag eskalierte der Konflikt erneut, diesmal in einem Putschversuch: Laut Maduro sollen Soldaten einen Militärstützpunkt angegriffen haben. Neben einigen Festnahmen gibt es ihm zufolge auch zwei Tote und einen Verletzten. (SPIEGEL ONLINE)
  • Maduro hat das Land in eine wirtschaftliche und politische Krise gestürzt. Venezuela ist zusehends isolierter – Maduro versucht, mit seinen Anhängern eine neue Verfassung zu erarbeiten. Doch viele andere Staaten erkennen die von ihm geschaffenen Institutionen nicht mehr an und werfen ihm vor, eine Diktatur zu schaffen.

Immer mehr Menschen fliehen vor Maduro und der Misere ins Ausland. 

Wie fühlt es sich an, wenn man das eigene Land verlassen muss? Hier erzählen fünf junge Venezolaner, warum sie ausgewandert sind.