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Sagen zumindest die Briten.

Nirgendwo auf der Welt haben junge Menschen bessere Zukunftschancen als in Deutschland. Das jedenfalls sagt die britische Regierung. In einer Untersuchung des Commonwealth-Ministeriums hat sie Mädchen und Jungen im Alter von 15 bis 20 Jahren befragt. (Hier geht's zum Youth Development Index)

Es ging um Jobchancen, Bildung, Gesundheit, politische Beteiligung und Bürger-Engagement. Und die Befragten sagen: In Sachen Bildung, Job und Politik sei Deutschland ideal. Ähnlich gut schneiden Dänemark und die Schweiz ab. Insgesamt umfasst die Studie 183 Länder.

Das ist die Top Ten mit den besten Zukunftschancen:
  1. Deutschland
  2. Dänemark
  3. Australien
  4. Schweiz
  5. Großbritannien
  6. Niederlande
  7. Österreich
  8. Luxemburg
  9. Portugal
  10. Japan

Insgesamt schnitten alle westlichen Industrieländer hoch ab, die USA landete jedoch auf Platz 23. In Afrika und dem Nahen Osten sind die Zukunftschancen am schlechtesten:

Die Skala geht von gelb (niedrig) über grün zu blau (hoch).(Bild: Commonwealth Youth Programme)
Der Bericht ist für Deutschland nur auf den ersten Blick gut.

Auch wenn es hier vielen jungen Menschen gut geht – sie sind eine Minderheit. Insgesamt leben 87 Prozent aller jungen Menschen in Entwicklungsländern. Die Mehrheit hat also keine fairen Chancen auf Bildung und gesellschaftliche Beteiligung. Vor allem Frauen werden vielerorts benachteiligt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Unabhängig der Herkunft sehen die Autoren der Studie ein Problem, das auf alle zukommt: Die Gefahr der Arbeitslosigkeit sei für junge Menschen mindestens doppelt so hoch wie für Erwachsene. In Industrienationen schlage das häufig in Frust um: Junge Menschen engagieren sich nicht mehr politisch und nehmen auch weniger am gesellschaftlichen Leben teil.

In Deutschland ist das soziale Engagement junger Menschen zwar nicht schlecht, liegt aber im Wert hinter vielen europäischen Ländern wie Großbritannien oder Norwegen. Und sogar hinter Bürgerkriegsländern wie dem Irak, Nigeria oder Libyen.


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