Jede Woche stellt ein Mitglied der bento-Redaktion seine persönlichen Highlights vor. Dieses Mal: Gesa.

Es gibt diese Wochen, in denen alles vorbeirauscht. Arbeit, Familie, Freunde, der Hund, das Hobby. Im schlimmsten Fall auch noch das Herz. Irgendwas ist jedenfalls immer. 

Für ein paar Geschichten sollte man sich trotzdem Zeit nehmen. Zum Beispiel für diese hier:

Wie Marie es geschafft hat, über ihre Vergewaltigung zu reden.

Marie war 21 und im Urlaub mit einer Freundin, als sie vergewaltigt wurde. Wie macht man nach so einer schlimmen Erfahrung weiter? Wie schafft man es, ein solches Erlebnis hinter sich zu lassen? Marie hat es meiner Kollegin Katharina Hölter erzählt. Entstanden ist ein einfühlsames Porträt über eine junge Frau, die sich ihren Ängsten gestellt hat.

Was steckt eigentlich hinter dem "Revenge Body"?

Wir haben oft Geschichten über Body Positivity auf der Seite, weil wir finden: Jeder sollte sich wohlfühlen, so wie er ist. Diese Woche hat unsere Autorin Alix Berber über den sogenannten Revenge Body geschrieben – also wenn Frauen dafür Applaus bekommen, dass sie sich nach einer Trennung eine neue Figur "erarbeiten". Hier sind ihre Gedanken zu diesem "Konzept":

Was brauchen Studierende wirklich zum Leben? 

Diese Frage haben wir uns gestellt, nachdem eine Studie des Studentenwerks behauptet hat, der Bafög-Höchstsatz von 735 Euro pro Monat reiche nicht aus. Studierende bräuchten rund 1000 Euro im Monat, um über die Runden zu kommen. Unsere Praktikantinnen Jasmina Rust und Lisbeth Schröder waren daraufhin an der Hamburger Uni unterwegs und haben nachgefragt. 

Die absurde Wutrede des Rock-am-Ring-Veranstalters.

Als wäre die Unterbrechung bei Rock am Ring wegen einer potenziellen Terrorgefahr nicht schon Schock genug, verstieg sich Veranstalter Marek Lieberberg auch noch in kruden Thesen. Vor Journalisten griff er Muslime pauschal an. Dafür ist eine Entschuldigung fällig, findet meine Kollegin Nike Laurenz.

Wer oder was ist die schwarze Szene?

Für Menschen, die sich verkleiden, hege ich als Rheinländerin sofort Sympathien. Beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig kamen am Pfingstwochenende 20.000 Menschen zusammen, mal mehr mal weniger düster angezogen. Warum machen sie das? Und wie sieht die "schwarze Szene" im Alltag aus? Das hat Jan Petter für uns gefragt:

Was mich sonst noch bewegt hat:

Die Woche endete schon wieder mit Terror. Was ich nicht gedacht hätte: Wie sehr mich das Benefizkonzert von Ariana Grande in Manchester berühren würde. Die Schweigeminute. Die vielen Menschen, die im Old Trafford und darum herum mitsangen, mittrauerten, aber auch mitfeierten. 

Mit der stärkste Momente war für mich, als Chris Martin auf die Bühne kam und "Don't Look Back In Anger" von Oasis sang. Das liegt vielleicht daran, dass ich in den Neunzigern zu viel Britpop gehört habe. Oder daran, dass das Lied mittlerweile so etwas wie eine Widerstands-Hymne geworden ist. Jedenfalls war es großartig:

Chris and Jonny perform Don't Look Back in Anger for Ariana Grande and the people of #OneLoveManchester

Posted by Coldplaying on Sunday, June 4, 2017



Gerechtigkeit

Don't look back in anger! Die besten Momente vom Benefizkonzert in Manchester

Selten war eine Botschaft so stark zu spüren wie bei dem Benefizkonzert von Ariana Grande für die Opfer des Anschlags in Manchester:

One Love Manchester! 

50.000 Menschen waren gekommen, fast alle in T-Shirts mit Botschaften wie "We stand together" oder einer Biene als Aufdruck, dem Wahrzeichen der Stadt. Noch einmal 130.000 Menschen warteten vor dem Konzertgelände, sie hatten keine Tickets mehr bekommen.

Mit Ariana Grande auf der Bühne standen unter anderem: Coldplay, Miley Cyrus, Katy Perry, Justin Bieber, Mumford & Sons, Pharell Williams, Robbie Williams und seine Ex-Kollegen von Take That.