Beim Thema Technologie gibt es zwei Seiten: Manche Menschen freuen sich über jedes neue Gadget, das erscheint. Sie sind begeistert von innovativen Produkten und Services – scheinbar ohne groß an die Risiken zu denken. Andere finden das naiv. Bei neuen Technologien sehen sie immer zuerst die Gefahren – dass die Technik dazu missbraucht werden könnte, um die Nutzer auszuspionieren, zum Beispiel.

Wer hat Recht? Beide! Der Schlüssel liegt nämlich im persönlichen Umgang mit der Technologie. Das ist zumindest die Überzeugung von Ben Collar, der das Cybersecurity-Team bei Siemens Power Generation Service in Europa leitet. In seinem Job geht es immer darum, den richtigen Menschen Zugriff auf gewisse Technologien zu geben – und ihn anderen Menschen konsequent zu verweigern. Jeden Tag stellt er sich fragen wie diese:

Wie schließe ich aus, dass Fremde in mein Smart Home hineinkommen? Wie stelle ich sicher, dass niemand Zugriff auf meine persönlichen Informationen bekommt?


Kurz: Wenn sich einer mit den Sicherheitsaspekten moderner Technologie auskennt, dann Ben. Und er gibt zu, dass es in dieser Hinsicht viele Herausforderungen gibt. „Weil überall Technologie integriert ist, haben wir auf der ganzen Welt mit den Begleiterscheinungen zu kämpfen. Wir haben einfach nicht darüber nachgedacht, dass Technologie auch mit vielen Gefahren verbunden ist.“

Für Ben ist es aber mehr als eine technische Aufgabe, uns vor Schwächen im System zu schützen. Er sieht darin auch eine Chance:

„Es ist wichtig für jeden von uns, seine Entscheidungen gut überlegt zu treffen: Wie viel aus deinem Leben vertraust du deinem Smartphone an? Was sollen andere Menschen über dich und dein Zuhause wissen? Wir alle haben die moderne Technologie schnell angenommen. Sie ist sogar in unseren Schlafzimmern, in unseren Träumen und unter unseren Kopfkissen. Privatsphäre bedeutet aber nicht unbedingt, dass man etwas zu vertuschen hat.“

„Es geht vielmehr um eine persönliche Integrität und darum, selbst entscheiden zu können, was man anderen von sich preisgibt.“

So grundsätzlich ist das natürlich leicht gesagt. Wie sieht das aber im täglichen Leben aus? Wie behält Ben selbst die Kontrolle in einer Welt mit komplizierten Datenschutzbedingungen? Und wie vereinbart er seinen Wunsch, neue Technologien zu nutzen, mit seinem Bedürfnis nach Privatsphäre?

Ganz einfach: „Indem ich aktiv Entscheidungen treffe. Auf meinem Handy ist zum Beispiel ein Spiel, das auf ortsgebundene Daten zugreift. Das heißt, ich verrate, wo ich gerade bin. Das ist für mich akzeptabel, weil ich mich bewusst dafür entschieden habe.“

Es ist eigentlich wie in anderen Lebensbereichen auch: Mehr Macht bedeutet mehr Verantwortung. Smarte Gadgets befähigen uns, immer und überall mit der ganzen Welt verbunden zu sein. Aber sie verlangen auch von uns, dass wir aktiv darüber nachdenken, was wir in welchem Zusammenhang von uns preisgeben wollen – und was lieber nicht. 


Ben sagt: „Wenn jeder anfängt, die richtigen Fragen zu stellen, wird alles gut.“

Genau das – „die richtigen Fragen zu stellen“ – hat Ben bei Siemens zu seinem Beruf gemacht. Sein Job ist deshalb auch mehr für ihn als nur ein Weg, Geld zu verdienen. Er fühlt jeden Tag, dass seine Arbeit einen Sinn hat.

„Bei Siemens zu arbeiten, bedeutet für mich vor allem, während der Arbeit die Welt zu entdecken und gleichzeitig kreativ sein zu können. Außerdem beschäftige ich mich mit Dingen, die wichtig sind – zum Beispiel habe ich einige Jahre an Brandschutzsystemen gearbeitet. Es gibt kaum etwas Wichtigeres, als Menschen zu retten, indem man ihnen sagt, dass es höchste Zeit ist, das Gebäude zu verlassen.“ 

Wenn auch du Interesse an solche Themen hast oder dich über eine Karriere bei Siemens informieren willst, dann schau doch einfach auf unserer Website vorbei.




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