Wenn man textet, schreibt man zwar, aber eigentlich unterhält man sich. Darum gelten beim Texten andere Regeln als beim Schreiben von Emails.

Satzzeichen zum Beispiel: Einerseits braucht man nicht unbedingt Punkte, weil man stattdessen auch einfach Enter drücken kann, um einen Satz vom nächsten zu trennen. Andererseits nehmen sie in Texts eine ganz andere Bedeutung an – je nachdem, in welchem Kontext du sie benutzt.

Hier haben wir eine kleine Liste zusammengestellt, die dir helfen soll, die Texts deiner Freunde und Dates richtig zu deuten.

(Bild: Giphy )
Wann solltest du mal einen Punkt machen?

Der Punkt ist beim Texten das umstrittenste Satzzeichen. Je nachdem, wie alt du bist und in welchem Kontext du ihn verwendest, kann er ganz unterschiedliche Bedeutungen haben.

Im Rahmen einer Studie luden 126 amerikanische Studenten ihre Freunde zu einem Konzert ein. Die Freunde sagten zu, und zwar mit jeweils nur einem Wort – "Okay", "Sure", "Yeah" oder "Yup". Die Studie fand heraus, dass die Zusage als positiver und aufrichtiger wahrgenommen wurde, wenn KEIN Punkt hinter der Antwort stand.

Bei Leuten in ihren Zwanzigern stehen Punkte vor allem für Emotionslosigkeit. Manchmal, wie bei "K.", ist der Punkt aber auch einfach nur bösartig.

Wenn du über 30 bist, gilt die Regel für dich nur bedingt. Du bist dann einfach zu alt – sorry! – um mit Text-Messengern aufgewachsen zu sein. Den Punkt wegzulassen ist für dich einfach nur ein Zeichen der Nachlässigkeit und hat mit Aufrichtigkeit nichts zu tun.

Ausrufezeichen!!!

Studien belegen, dass das Ausrufezeichen beim Texten als Zeichen für Aufrichtigkeit gesehen wird. Man zeigt damit, dass man auch emotional hinter dem Geschriebenen steht. Zum Vergleich: "Ich freu mich auf die Party" klingt eher lahm. "Ich freu mich auf die Party!" wirkt da schon viel eher so:

(Bild: Giphy )

Wer zu freigiebig mit dem Ausrufezeichen ist, nutzt es ab. Man sollte daher vorsichtig sein, wie oft man "!!!" schreibt: Ein einzelnes Ausrufezeichen kann dann bald schon als emotionslos wahrgenommen werden.

Und dann gibt es natürlich noch die Variante Ausrufezeichen in Klammern: (!). Diese Kombination vermittelt ebenfalls Aufrichtigkeit, die Klammer sagt aber so etwas wie: "Hey, nur zwischen uns: Ich freu mich wirklich sehr auf die Party!" – sie steht für Vertrautheit.

Fragezeichen?

Die Bedeutung des Fragezeichens in aller Kürze:

  • Ein Fragezeichen: Frage.
  • Drei Fragezeichen: Verwirrung, wtf.
  • Mehr als drei Fragezeichen: du bist hysterisch, reg dich ab!
  • Kein Fragezeichen (trotz Frage): Hier gehen die Meinungen auseinander. Manche finden das einfach schlampig. Andere sagen, dadurch würde die Aufdringlichkeit einer Frage abgeschwächt. So, als ließe man dem Adressaten die Wahl, ob er das als Frage verstehen will, oder nicht. Wir lassen dir hier einfach mal die Wahl, wie du das sehen willst.
Punkt … Punkt … Punkt …

Die Auslassung "..." könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Texter etwas nicht oder nicht so deutlich sagen möchte. Beispiel: "Ich finde dich echt OK …" Hier wird sehr klar, dass "echt OK" nicht ansatzweise beschreibt, wie der Texter über dich denkt. Was er eigentlich sagen will, ist natürlich:

(Bild: Giphy )

Wenn jemand jedoch andauernd "…" schreibt, kann das auch ein Zeichen der Unsicherheit sein. Die einzelnen Sätze scheinen auf diese Weise weniger bestimmt – als sei sich der Texter nicht sicher, ob seine Beiträge überhaupt relevant sind. (Das Äquivalent im normalen Gespräch wäre wahrscheinlich ein unsicheres Kichern.)

Dein Schweigen sagt mehr als tausend Worte

Du hast dir vielleicht nie darüber Gedanken gemacht, aber es gibt beim Texten ganz verschiedene Arten zu schweigen. Weil jede Art ein bisschen anders auf den Empfänger wirkt, sollte man seine Art zu Schweigen gut aussuchen.

Die einfachste Variante ist natürlich, einfach nichts zu schreiben. Das ist auch das vollkommenste Schweigen und bedeutet: Der Mensch am anderen Ende hat für den Moment einfach Besseres zu tun, er hat keine Zeit oder kein Interesse, die Unterhaltung fortzuführen. Der Angeschwiegene kann nur rumsitzen und warten.

(Bild: Giphy )

Wenn jemand nur "..." schreibt, dann ist das etwas ganz anderes. Der Texter ignoriert dich nicht, er will vielmehr, dass du sein Schweigen als Aussage verstehst. Zum Beispiel fehlen dem Texter die Worte (vor Freude? Vor Verzweiflung?).

Dann gibt es natürlich auch die Möglichkeit, mit Emoticons zu schweigen. Dieser hier ( :/ ) zum Beispiel. Wenn du so einen bekommst, wirst du weder ignoriert, noch ist dein Gesprächspartner sprachlos vor lauter Emotionen. Im Gegenteil: Er findet deine letzte Nachricht eher so naja und hat daher einfach keine Meinung, die stark genug wäre, um einen echten Satz zu rechtfertigen.

Das krasseste Schweigen ist aber jenes, bei dem du siehst, dass dein Freund etwas schreibt, er es aber nie abschickt. Die Spannung, die dieses Schweigen erzeugt, ist unschlagbar, und es gibt mit absoluter Sicherheit Leute, die es mit Absicht anwenden, um ihr Gegenüber wahnsinnig zu machen. Wenn dein Freund öfter so schweigt, ist er entweder extrem unsicher oder ein Arsch.

Emoticons statt Satzzeichen

Bei Textmessages sehen wir die Gestik und Mimik unseres Gegenübers nicht. Menschen, die sonst viel über ihren Körper transportieren, können diese Aufgaben an Emoticons abtreten. Viele Emoticons stehen fast immer für Vertrautheit und Zuneigung. Wer es jedoch übertreibt, läuft Gefahr, nicht mehr ernst genommen zu werden.

(Bild: Giphy )
Gar keine Satzzeichen

Wer gar keine Satzzeichen verwendet, ist jung und hip und cool und knorke wer trotzdem lange Messages schreibt bei denen der Leser sich dann extrem konzentrieren muss um sie zu verstehen ist dies sei an dieser Stelle zum Schluss des Textes trotz aller Toleranz einmal eindeutig gesagt außerdem ein Schmock

(!!!)

Kundeninformationen

Honor – #forthebrave

Einen Satz ohne Satzzeichen zu schreiben ist fast so knorke, wie das Smartphone zuhause liegen zu lassen. Es geht halt nicht mehr ohne. Vor allem nicht ohne ein gutes; also Smartphone.

Die junge Marke Honor richtet sich gezielt an Digital Natives und versteht deren Ansprüche: Gute Kamera für Selfies im Aufzug und in der Umkleide. Ein schneller Prozessor für leistungshungrige Spiele und hitzige WhatsApp-Chats. Sowie ein ausdauernder Akku, der selbst am nächsten Tag beim Frühstück in ungewohnter Umgebung noch ausreichend Saft hat. Das neue Honor 8 hakt alle Punkte mit Bravour ab und erreicht durchweg positive Testergebnisse. Mal ganz abgesehen davon, dass es einfach bemerkenswert gut aussieht.

Honor wurde gegründet, um die Anforderungen und Bedürfnisse der Generation der Digital Natives zu adressieren und ist eine führende Smartphone E-Marke und Teil der Huawei-Gruppe. Honor ist "brave" und macht Dinge anders, indem es Wandel vorantreibt und Kunden die beste Technologie und Innovationsstärke an die Hand geben möchte – dies alles zu günstigen Preisen. #forthebrave.

Mehr Infos auf http://www.hihonor.com/de/index.html

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Und ganz aktuell: Mit der Bonus Aktion "Teilen macht Spaß" erhalten alle Käufer eines Honor 8 einen Bonus im Wert von 30 Euro, wenn sie das Gerät in der Zeit vom 17. bis 30. Oktober 2016 kaufen. Alle Infos sowie die Teilnahmebedingungen unter: hihonor.com/spass

hihonor.com


Future

Die Generation Y hat es nirgendwo so gut wie in Deutschland
Sagen zumindest die Briten.

Nirgendwo auf der Welt haben junge Menschen bessere Zukunftschancen als in Deutschland. Das jedenfalls sagt die britische Regierung. In einer Untersuchung des Commonwealth-Ministeriums hat sie Mädchen und Jungen im Alter von 15 bis 20 Jahren befragt. (Hier geht's zum Youth Development Index)

Es ging um Jobchancen, Bildung, Gesundheit, politische Beteiligung und Bürger-Engagement. Und die Befragten sagen: In Sachen Bildung, Job und Politik sei Deutschland ideal. Ähnlich gut schneiden Dänemark und die Schweiz ab. Insgesamt umfasst die Studie 183 Länder.