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Das erzählt sie in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Als sie 19 Jahre alt war, wurde Sara plötzlich berühmt. Sie war an der Seite von Heidi Klum zu sehen, ihr Gesicht wurde auf das Cover der deutschen Cosmopolitan gedruckt, sie unterschrieb einen Modelvertrag und diverse Werbeverträge. 

Sara Nuru, 30, hat die vierte Staffel von "Germany's Next Topmodel" gewonnen und arbeitet als Model.

Wie wird man Model?

Die wenigsten Models kommen über Castingshows zum Modeln. Einen anerkannten Ausbildungsweg gibt es in Deutschland nicht. Einige werden auf der Straße angesprochen und kommen so zu einer Modelagentur oder einem Agenten oder einer Agentin. Bei manchen Modelagenturen kann man sich auch direkt bewerben und bekommt so Aufträge oder Castings vermittelt. (IMG Models)

Manche Models, wie zeitweise auch Sara Nuru, managen sich selbst. Ab einem gewissen Bekanntheitsgrad werden Models auch direkt von einem Kunden oder einer Kundin gebucht.

Wie viel Geld ein Model mit einem Job, etwa einem Catwalk oder einem Fotoshooting, verdient ist sehr unterschiedlich. Entscheidend ist auch, ob man von einer Agentur vertreten wird und wie viel Prozent an diese abgetreten werden müssen. (SPIEGEL)

Vor ein paar Jahren kamen ihr Zweifel: "Ich habe das alles so gehasst", sagt sie heute. Sie kündigte ihren Modelvertrag, trennte sich von ihrem Freund und zog mit ihrer Schwester Sali nach Berlin. Heute ist sie Unternehmerin, hat ihr erstes Buch "Roots" veröffentlich – und ist wieder auf Laufstegen zu sehen. 

  • Was hat sie dazu bewegt, ihr Leben zu verändern?
  • Warum wirbt sie für die ökologischen Kollektionen von Marken wie H&M – obwohl die großen Fast-Fashion-Unternehmen nicht für Nachhaltigkeit bekannt sind?
  • Und welche Erfahrungen hat sie in der Modebranche mit Rassismus gemacht? 

Das erzählt Sara in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

„Ich sehe mich als Model als kleines Puzzleteil von einem großen Kunstwerk.“
Sara Nuru, Model

Worum geht's im Podcast?

Wir wollen heute anders arbeiten als unsere Eltern. Wir wollen nicht blind die Karriereleiter hochklettern, sondern einen Job, der uns erfüllt. Dafür sind wir bereit, uns zu verausgaben. Im Mitarbeitergespräch fragen wir unsere Chefs eher nach einem Sabbatical als einer Gehaltserhöhung.

Carolina Torres und Sarah Klößer sprechen in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?" abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Berufe. Was motiviert sie? Was bedeutet Erfolg für sie? Und wie wichtig ist ihnen ihre Work-Life-Balance?

Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

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Future

Fragen, die du dich nicht traust, deinem Chef zu stellen: Wie bekomme ich mehr Geld?

Flexible Arbeitszeiten, nette Kollege, modernes Büro – alles schön und gut. Aber der tollste Job macht mir nur halb so viel Spaß, wenn ich mich nicht gut bezahlt fühle. In Deutschland ist nur jeder Fünfte mit seinem Einkommen zufrieden (Peakon Report).

Dabei kommt es häufig gar nicht unbedingt darauf an, wie viel Geld ich verdiene, sondern dass ich es im Vergleich mit anderen fair finde. Manchmal reicht es schon, wenn der Kollege ständig Aufgaben von sich wegschiebt und trotzdem mehr Geld bekommt. Oder die Kollegin immer früher nach Hause geht, während ich Überstunden mache.

Wie bekomme ich aber eine Gehaltserhöhung? Wann ist der beste Zeitpunkt zum Nachfragen und welche Argumente überzeugen meinen Chef?

Wir haben drei Personalprofis gefragt: Wie bekomme ich eine Gehaltserhöhung?