Weniger Bücherwissen, mehr Kreativität

Wenn wir uns den Arbeitsplatz der Zukunft vorstellen, haben wir oft düstere Bilder vor Augen: Maschinen und Roboter übernehmen einen Großteil unserer Arbeit. Für Ingenieure und IT-Experten bleiben noch Aufgaben übrig, aber was ist mit dem großen Rest?

Wenn man Sascha Friesike zuhört, klingt die Zukunft weit weniger dramatisch. Er beschäftigt sich am Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft und der VU Universität in Amsterdam mit Innovation und den Folgen der Digitalisierung. Wir haben ihn in Hamburg getroffen, am Rande des Digital-Kongresses "Mind the Progress".

Für ihn kommt es vor allem auf Kreativität an. Stupide, immer gleich bleibende Aufgaben könnten leicht automatisiert werden. Das trifft Anwälte eher als Lkw-Fahrer, sagt Friesike. Stattdessen müssten Menschen in ihren Berufen in Zukunft vor allem Dinge neu kombinieren, Ideen entwickeln  – eben kreativ sein.

Wie das gelingen kann und welche Jobs seiner Meinung nach niemals von Robotern ersetzt werden, erklärt er im Video.


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Diese Bilder aus Guatemala zeigen, wie schlimm der Ausbruch des Feuervulkans war

Aschewolken waren die meisten Anwohner rund um den Feuervulkan Volcán de Fuego in Guatemala aus der Vergangenheit gewohnt. Doch jetzt zeigte der über 3700 Meter hohe Berg das volle Ausmaß seiner Zerstörungskraft. Bei einem Ausbruch starben nach vorläufigen Angaben der zuständigen Behörden über 60 Menschen, hunderte wurden verletzt. (SPIEGEL ONLINE)

Dieser Tweet zeigt, wie Menschen vor dem Vulkanausbruch fliehen: