Das erzählt sie in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Achtung: Im Podcast wird Suizid thematisiert. (Timecode 9:10 bis 9:50)

Burnout, Angststörungen, Depression – wo andere nur das Problem sehen, sieht sie den ersten Schritt hinaus: Den ersten Versuch eines Menschen, sich selbst zu helfen.

Katharina Burde, 39, arbeitet als Therapeutin in Hamburg. Sie ist spezialisiert darauf, mit Menschen zu arbeiten, die ein Trauma erlebt haben.

Wie wird man Psychotherapeut oder Psychotherapeutin?

Es gibt viele Wege in den Fachbereich der Psychotherapie. Die wesentlichen drei:

Psychologische Psychotherapeuten haben ein Psychologiestudium absolviert und anschließend noch eine Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten oder Psychotherapeutin gemacht. (Pro Psychotherapie e.V.)

Ärztliche Psychotherapeuten haben ein Medizinstudium absolviert und anschließend eine Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie gemacht. Sie dürfen im Gegensatz zu den psychologischen Psychotherapeuten auch Medikamente verschreiben, wie etwa Antidepressiva. (Pro Psychotherapie e.V.)

Auch Psychologen (also Absolventen des Psychologie-Studiums) und Heilpraktiker dürfen Psychotherapien anbieten. Sie dürfen sich aber nicht Psychotherapeut nennen. (Mehr dazu kann man hier nachlesen) 

Die Ausbildungen zum Psychotherapeuten dauern insgesamt um die zehn Jahre und sind im Fall der Weiterbildung zum psychologischen Psychotherapeuten auch sehr teuer: Je nach Therapieart zahlt man zehntausende Euro. (SPIEGEL ONLINE

Sie begreift psychische Störungen als Stütze, die auch dabei helfen kann, zu überleben. Umso schlimmer findet sie, dass viele Menschen sich immer noch nicht trauen, sich bei einem Therapeuten oder einer Therapeutin Hilfe zu suchen.

  • Woran liegt es, dass psychische Krankheiten immer noch stigmatisiert werden?
  • Wie fühlt es sich an, wenn man sich den ganzen Tag nur mit Problemen beschäftigt?
  • Und welche Beziehung hat sie zu ihren Patientinnen und Patienten, die ihre intimsten Gefühle mit ihr teilen?

Das erzählt Katharina in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

Ich erfahre viel über den Menschen, wie er mit Problemen umgeht. Das ist ein bisschen wie Detektivarbeit.
Therapeutin Katharina Burde über ihren Job


Worum gehts im Podcast?

Diese jungen Leute wollen heute anders arbeiten als ihre Eltern: Wir fragen im Vorstellungsgespräch nicht mehr nach dem Dienstwagen, sondern nach der 4-Tage-Woche. Wir sind bereit, uns zu verausgaben – sofern der Job uns erfüllt

Nadin Rabaa und Carolina Torres reden in unserem Job-Podcast abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Arbeit: Was treibt sie an? Was bedeutet Karriere und Work-Life-Balance für sie?  

Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

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Du hast FragenLob? Oder Kritik? Vielleicht möchtest du auch selbst mit uns über deinen Beruf sprechen? Dann maile uns an undwasmachstduso@bento.de. Oder schreib uns gerne eine Podcast-Review auf iTunes! 

Brauchst du Hilfe?

Hast du das Gefühl, nicht mehr mit deinem Leben klarzukommen? Fühlst du dich alleine, brauchst du Hilfe? Hier findest du – auch anonyme – Hilfsangebote in vermeintlich ausweglosen Lebenslagen. Per Telefon, Chat, E-Mail oder im persönlichen Gespräch.


Future

Das Jobtrio erklärt: Wie führe ich mein erstes Jahresgespräch?

Und, wie war ich? Diese Frage stellen sich viele Menschen – auch nach den ersten Tagen im neuen Beruf. Nur gesprochen wird darüber bis zum ersten Jahresgespräch selten. Wer mit seinem ersten Job anfängt, will über vieles reden, aber bitte nicht über die eigene Leistung. Machen wir unsere Sache gut? Gibt es Dinge, die wir noch lernen können? Und wer redet überhaupt in so einem Gespräch?

Viele junge Menschen macht das erste Jahresgespräch ziemlich nervös. Was will die Chefin überhaupt wissen? 

Wie blicken Menschen mit mehr Lebenserfahrung darauf? Und was sagen andere Menschen, die gerade erst angefangen haben? 

Darüber haben wir mit unserem Job-Trio gesprochen gesprochen: