Das erzählt sie in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Hätte sie auf ihre Eltern gehört, dann hätte sie Medizin studiert. Gynäkologie, so wie ihr Vater, das wäre schön, dachten Mama und Papa. 

Christine Höxtermann bewarb sich lieber bei der Polizei – ihren Eltern erzählte sie erst davon, als sie schon eine Zusage hatte. 

Wie wird man Polizistin oder Polizist?

In Deutschland gibt es aktuell rund 305.000 Polizistinnen und Polizisten, davon arbeiten 260.000 im Vollzugsdienst. (Gewerkschaft der Polizei)

Polizei ist Ländersache, deswegen variiert die Ausbildung sowie das Gehalt je nach Bundesland. Auch die Bundespolizei bildet aus. Meist können Interessierte zwischen zwei Karrierewegen wählen: Für den Mittleren Dienst ist ein Realschulabschluss Voraussetzung, Ausildungsdauer: zwei bis drei Jahre. Wer in den Gehobenen Dienst will, muss ein ein dreijähriges, duales Studium absolvieren.

Im Mittleren Dienst liegt das Einstiegsgehalt bei etwa 2.250 bis 2.500 Euro brutto erwarten, im Gehobenen Dienst bei 2.600 bis 2.800 Euro brutto.

Heute, mit 33 Jahren, ist Christine Oberkommissarin und Landesvorsitzende der Jungen Polizei in Hamburg.

Sie ist mit einem Polizisten verheiratet, gemeinsam haben sie zwei Kinder. Während der Schwangerschaften musste sie im Büro arbeiten, Streife fahren, das wäre zu riskant gewesen. Nachdem ihre Kinder geboren waren, wechselte sie schnell wieder zurück

  • Was gefällt ihr am Streife fahren?
  • Wie geht sie damit um, wenn Bürgerinnen und Bürger sie bepöbeln oder angreifen?
  • Und wie ist es, mit wenigen Frauen und vielen Männern zusammenzuarbeiten?

Das erzählt die Polizistin in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

Wir Polizisten sind alle ganz gute Verdrängungskünstler. Ob das einen irgendwann wieder einholt, weiß ich nicht, aber man muss halt schon irgendwie 'ne Grenze ziehen und versuchen, abzuschalten.
Polizeioberkommissarin Christine Höxtermann

Worum gehts im Podcast?

Diese jungen Leute wollen heute anders arbeiten als ihre Eltern: Wir fragen im Vorstellungsgespräch nicht mehr nach dem Dienstwagen, sondern nach der 4-Tage-Woche. Wir sind bereit, uns zu verausgaben – sofern der Job uns erfüllt

Nadin Rabaa und Carolina Torres reden in unserem Job-Podcast abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Arbeit: Was treibt sie an? Was bedeutet Karriere und Work-Life-Balance für sie?  

Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

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Gerechtigkeit

Paragraf 219a: Die Große Koalition einigt sich auf einen Kompromiss – das sind die Reaktionen
Nicht alle sind zufrieden.

Am vergangenen Wochenende protestierten Menschen in ganz Deutschland – das Ziel: Die Abschaffung des Paragrafen 219a, der das "Werbeverbot" genannte Informationsverbot für Abtreibungen regelt. 

Seit Monaten werden sich SPD und CDU nicht darüber einig, ob der Paragraf gekippt wird oder wenigstens umformuliert werden soll. 

Jetzt scheint sich die Große Koalition nach langem Hin und Her auf einen Kompromiss geeinigt zu haben.

SPD-Vorsitzende Andrea Nahles schrieb am Montagabend: