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Mehr frei für alle!

Es gibt Feiertage, die fallen immer auf ein Wochenende – Ostersonntag oder Pfingstsonntag zum Beispiel. Und es gibt Feiertage, die immer auf einen Werktag fallen – so wie Christi Himmelfahrt. 

Aber es gibt auch Feiertage, die können mal unter der Woche stattfinden, mal an einem Wochenende. Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober, oder der Tag der Arbeit am 1. Mai.

Was ist, wenn so ein Tag auf ein Wochenende fällt, fragt nun die Linke: Wurden wir dann nicht um einen freien Tag betrogen?

Die Partei meint: Ja. 

Deshalb fordert deren Bundestagsfraktion, solche Feiertage sollen in der darauffolgenden Arbeitswoche nachgeholt werden. Einen entsprechenden Antrag hat die Linke nun eingereicht. 

Betroffen wären die fünf bundesweiten Feiertage, die immer auf ein bestimmtes Datum fallen, wie eben zum Beispiel der Tag der Deutschen Einheit. 

Im Arbeitszeitgesetz soll festgeschrieben werden, dass es Ersatzruhetage gibt, wenn der Feiertag durch ein Wochenende "verschwendet" wurde. Dieses Jahr fällt kein solcher Feiertag auf ein Wochenende, 2015 und 2016 waren es jedoch jeweils zwei.

Warum will die Linke so eine Regelung?

So sollen Arbeitnehmer besser entspannen können – was zum "Wohlbefinden" und zur "Stressreduzierung" beitrage.

Viele Länder haben bereits so eine Regelung, argumentiert die Linksfraktion. In Spanien und Großbritannien würden Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, am nächsten Montag nachgeholt. In Belgien und Luxemburg könnten die Unternehmen einen Werktag als Ersatz bestimmen.


Gerechtigkeit

Trump plant neues Abtreibungsgesetz, gefährdet damit Frauen
Tag 484.

US-Präsident Donald Trump plant, die Selbstbestimmung von Frauen bei Abtreibungen weiter einzuschränken. So soll ein neues Gesetz staatliche Förderungen von Kliniken abziehen, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. 

Das Gesetz gab es bereits 1988 unter Präsident Ronald Reagan, nun soll es wiederkommen. Entsprechende Vorschläge wurden am Freitag im Weißen Haus besprochen. (New York Times/Washington Post)

Trump will damit vor allem gegen "Planned Parenthood" vorgehen, die größte US-Organisation, die Frauen in Geburtsfragen berät.