Bild: Arno Burgi/dpa
3 Fragen, 3 Antworten

In Nordrhein-Westfalen könnten Kinder in Kitas bald rund um die Uhr betreut werden. Der Gesetzesentwurf soll laut Familienminister Joachim Stamp (FDP) im Januar 2019 vorliegen. Das neue Kinderbildungsgesetz könnte dann schon 2020 in Kraft treten. (Rheinische Post)

1.

Was soll die Kita-Reform in NRW ändern? 

Als zentrales Vorhaben der schwarz-gelben Landesregierung soll die Reform des Gesetzes vor allem die Finanzierung der Kitas und deren Qualität dauerhaft verbessern. (Bonner Generalanzeiger)

Über die genauen Inhalte der Reform ist bisher noch wenig bekannt. Sie soll aber auch einen verbindlichen Sprachtest für Vierjährige beinhalten.

2.

Was soll durch das neue Gesetz erreicht werden?

Flexible Öffnungszeiten. Das könnte in Zukunft viele Eltern erleichtern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser gewährleisten.

Eltern bekämen durch die Reform die Möglichkeit ihre Kinder betreuen zu lassen, wenn sie selbst im Schicht- oder Nachdienst arbeiten – Ärztinnen oder Krankenpfleger zum Beispiel. Die Betreuungszeiten könnten sich den Arbeitszeiten also besser anpassen.

3.

Werden die Kinder jetzt 24 Stunden am Stück betreut?

Nein. In der Nähe von bestimmten Unikliniken sind zwar Kitas geplant, die rund um die Uhr geöffnet haben sollen, aber bei diesen Überlegungen geht es nicht darum Kinder ganztägig betreuen zu lassen. Vielmehr könnten die Kinder, deren Eltern Nachtdienst hätten, dort schlafen. Kein Kind solle mehr als neun Stunden am Stück in einer Kita verbringen.


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