Das erzählt sie in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Als Kind verbrachte Alice ihre Schulferien gerne auf dem Beifahrersitz eines Lieferwagens. Damals begleitete sie ihren Vater bei der Arbeit: Während er mit seinem Transporter Waren in ganz Bayern auslieferte, lernte sie die Gegend besser kennen, in der sie aufwuchs. Heute fährt sie selbst über Deutschlands Straßen: 

Alice Wascher, 32, ist Lkw-Fahrerin. 

Wie wird man Lkw-Fahrerin?

Die Ausbildung zur Berufskraftfahrerin oder zum Berufskraftfahrer ist dual angelegt. Sie findet also sowohl in einem Betrieb als auch in der Berufsschule statt. Nach drei Jahren sind die Azubis dann in der Lage, Lkw oder Busse sicher zu fahren und Waren zu transportieren. Man lernt außerdem Organisatorisches, wie etwa Dokumentation, Abrechnungen zu schreiben oder Fahrten wirtschaftlich zu organisieren. Das Gehalt beträgt während der Ausbildung je nach Ausbildungsjahr etwa zwischen 500 und 800 Euro. (Ausbildung.de

Wer gewerblich Güter oder Personen transportieren möchte, kann auch eine sogenannte beschleunigte Grundqualifikation erwerben, wie Alice das getan hat. Man lernt dort komprimiert ähnliche Inhalte wie in der Ausbildung zur Berufskraftfahrerin, darf sich aber offiziell nicht so nennen. (EU-BKF.de)

Angefangen hat Alice mit 18 Jahren in einem Transporter. Inzwischen fährt sie einen bis zu 40 Tonnen schweren Lkw. Ihr Job brachte sie schon durch ganz Europa, inzwischen fährt sie eine nächtliche Tour innerhalb Deutschlands. 

  • Wie fühlt es sich an, fast nur männliche Kollegen zu haben?
  • In welchen Situationen hat sie auch mal Angst?
  • Und stimmt es, dass manche Fahrerinnen und Fahrer während der Arbeit Serien schauen?

Das erzählt Alice in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

„Irgendwann kam ich dann zum LKW-Fahren – es war einfach mein großer Traum.“
Alice Wascher, LKW-Fahrerin

Worum geht's im Podcast?

Wir wollen heute anders arbeiten als unsere Eltern. Wir wollen nicht blind die Karriereleiter hochklettern, sondern einen Job, der uns erfüllt. Dafür sind wir bereit, uns zu verausgaben. Im Mitarbeitergespräch fragen wir unsere Chefs eher nach einem Sabbatical als einer Gehaltserhöhung.

Carolina Torres und Sarah Klößer sprechen in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?" abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Berufe. Was motiviert sie? Was bedeutet Erfolg für sie? Und wie wichtig ist ihnen ihre Work-Life-Balance?

Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

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Food

Hamstern wie ein Fuchs: So legst du richtig Vorräte an

Es scheint Jahre her zu sein, aber noch vor wenigen Monaten gingen viele Menschen fast täglich in den Supermarkt – zum Beispiel auf dem Heimweg von der Uni oder dem Job. Seit der „Heimweg“ für viele von uns nur noch vom Wohn- ins Schlafzimmer führt, haben wir gelernt, seltener und dafür mehr einzukaufen.

Das hat durchaus seine schönen Seiten: Wer so viele Lebensmittel zuhause hat, wie Pharaonen mit ins Grab bekommen, kommt sich gleich selbstständiger vor und ist gewappnet für alles, was da kommen mag. Nur: Vorräte anzulegen will geübt sein. Wer musste in den vergangenen Wochen nicht hilflos mitansehen, wie ein faules Stück Obst den ganzen, reich gefüllten Korb verdarb? Wer schlich sich nicht mal heimlich zur Tanke, weil zwar Pasta und Klopapier bis zum Abwinken zuhause waren, aber kein bisschen Eiscreme mehr?