Bild: Adrian Bedoy
Das erzählt er in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Als Kind beobachtete Leon seine Mutter gerne beim Malen. Es beruhigte ihn, ihr dabei zuzuschauen, wie sie die Leinwand einfärbte. Mit sieben Jahren nahm er selbst den Pinsel in die Hand. Heute werden seine Bilder unter anderem in London, St. Petersburg und New York ausgestellt. 

Leon Löwentraut, 22, ist Künstler.

Wie wird man Künstler?

In Deutschland gibt es Kunsthochschulen und Kunstakademien (hier sind sie aufgelistet), an denen man allgemeine Studiengänge wie "Freie Kunst" oder "Bildende Kunst" belegen kann. Oder man studiert eine spezifischere Kunst, wie Malerei oder Bildhauerei. Um an einer dieser Schulen angenommen zu werden, muss man meist einige Arbeitsproben einreichen und, sollte man daraufhin eingeladen werden, Aufnahmeprüfungen bestehen. (Zeit Online

Wer Künstler oder Künstlerin werden möchte, muss allerdings nicht zwangsläufig studieren. Leon Löwentraut wurde an der Kunstakademie in Düsseldorf abgelehnt und stellt heute trotzdem in internationalen Galerien und Museen aus. Da Künstlerinnen in der Regel freiberuflich arbeiten, ist auch die Selbstvermarktung wichtig, dazu gehören Vorstellungen bei Galerien oder Förderern. Nicht jeder kann aber von seiner Kunst leben, weswegen einige Künstler auch in Museen oder Galerien einen sogenannten Broterwerbsjob ausüben. (Studis-online.de

Schon als Teenager trat er bei TV total auf, malte mit Stefan Raab vor laufender Kamera ein Bild. Vor allem die Boulevardmedien stilisierten ihn zu einer Art jungem Popstar der Kunstszene. Von Kunstkritikern und den Feuilletons des Landes wurde er dagegen oft als Eintagsfliege und Medienphänomen belächelt. Gemessen am Preis seiner Bilder kann man dem Maler aus Düsseldorf aber durchaus Erfolg unterstellen: Seine Bilder werden für bis zu 100.000 Euro verkauft. 

  • Wie geht man – vor allem als junger Mensch – mit so viel Kritik um?
  • Wie sieht für Leon das perfekte Bild aus? 
  • Und wie viel Inszenierung steckt tatsächlich hinter der Kunstfigur Leon Löwentraut?  

Das erzählt Leon in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

„Ich wusste, dass meine Bilder was Besonderes sind.“

Worum geht's im Podcast?

Wir wollen heute anders arbeiten als unsere Eltern. Wir wollen nicht blind die Karriereleiter hochklettern, sondern einen Job, der uns erfüllt. Dafür sind wir bereit, uns zu verausgaben. Im Mitarbeitergespräch fragen wir unsere Chefs eher nach einem Sabbatical als einer Gehaltserhöhung.

Carolina Torres und Sarah Klößer sprechen in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?" abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Berufe. Was motiviert sie? Was bedeutet Erfolg für sie? Und wie wichtig ist ihnen ihre Work-Life-Balance?

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