Bild: Fabian Brennecke/ Montage: bento
Das erzählt sie in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Im Herbst 2017 merkt Lena Meyer-Landrut, dass sie eigentlich gar nicht mehr weiß, warum sie überhaupt Musik macht. Sie cancelte ihr Album, sagte ihre Tour ab und zog sich aus den Medien zurück. Lena musste eine Entscheidung treffen: Entweder, sie hört auf mit dem Musikmachen – oder sie muss etwas ändern.

Lena Meyer-Landrut, 27, Sängerin, hat ihr Leben im vergangenen Jahr einmal umgekrempelt. 

Vorher war alles sehr schnell gegangen: Als sie 2010 den Eurovision Song Contest für Deutschland gewann, wurde sie über Nacht berühmt – und stand plötzlich mitten im Berufsleben. Die Jahre nach ihrem Sieg waren für sie aber vor allem durch eines geprägt: Fremdbestimmtheit. Und irgendwann durch eine kreative Krise

Lena hat sich dafür entschieden, weiterzumachen: Auf ihrem Instagram-Kanal liefert sie ihren 2,6 Millionen Followern Updates über ihr Leben, sie besucht Events und vor allem macht sie wieder Musik: Am 5. April erschien das neue Album "Only Love, L", die Single "Don't lie to me", gab's vorab – inklusive Musikvideo. 

Heute sieht Lena wieder Sinn in ihrem Beruf:

  • Wie hat sie zurück zu sich selbst gefunden?
  • Wie geht sie jetzt mit der vielen Aufmerksamkeit und vor allem mit Kritik um?
  • Was macht sie, wenn ihr alles zu viel wird?

Das erzählt sie in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

Ich musste einfach drauf scheißen, was alle anderen sagen – und es ist nicht so, als hätte ich nicht Todesangst gehabt.
Lena Meyer-Landrut über ihre Auszeit im Herbst 2017

Worum gehts im Podcast?

Diese jungen Leute wollen heute anders arbeiten als ihre Eltern: Wir fragen im Vorstellungsgespräch nicht mehr nach dem Dienstwagen, sondern nach der 4-Tage-Woche. Wir sind bereit, uns zu verausgaben – sofern der Job uns erfüllt

Nadin Rabaa und Carolina Torres reden in unserem Job-Podcast abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Arbeit: Was treibt sie an? Was bedeutet Karriere und Work-Life-Balance für sie?  

Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

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Food

EU-Parlamentarier wollen "Veggie-Burger" verbieten – wir haben eine bessere Idee
Und nein, der Name "Veggie-Disks" ist komplett bekloppt 🤷🏼‍♂️

Als Vegetarier oder Veganer muss man sich ziemlich viel Unsinn anhören: Man sei ein Missionar (obwohl der andere einem das Gespräch aufgezwungen hat), man schade ja selbst der Umwelt (AVOCADOO!!!1!) und, allseits beliebt, das Totschlagargument, warum er oder sie niemals vegetarisch leben könnte: "Bacon!"

Toll wäre es daher, wenn man für individuelle Bestrebungen, ein ethisch vertretbares Leben mit einem etwas kleineren klimaschädigenden Fußabdruck zu führen, zumindest Unterstützung aus der Politik bekäme. Vom früheren CSU-Wurstminister Christian Schmidt hat man aber gelernt, dass auch diese einem höchstens Steine in den Weg legt. Sein Wunsch im Jahr 2016: Vegetarische Wurst dürfe nicht Wurst heißen, sonst würden Verbraucher getäuscht. Und ja, was wäre es für ein Skandal, wenn jemand sich vergreifen und statt gepresstem Tier gepresstes Soja äße. Eine cholesterin- und knorpelfreie Horrorvision. Vier Prozent der EU-Bürger ist dieser schreckliche Fehler schon passiert. (GfK Deutschland)

Jetzt geht die Posse um die Namensgebung von Veggie-Produkten sogar auf EU-Ebene weiter. 

Im Agrarausschuss des EU-Parlaments wurde vergangene Woche ein Entwurf für einen Beschluss auf den Weg gebracht, der allen Nicht-Fleisch-Produkten – von Wurst über Steaks bis hin zu Burgern – verbieten soll, so zu heißen. 

Ein Veggie-Burger müsste dann, wenn es nach den Parlamentariern geht, zum Beispiel "Veggie-Disk" genannt werden. Endlich Klarheit!