Bild: Privat
Das erzählt er in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Als Kind durfte Alex jedes Haustier haben, das er wollte: Vom Schaf im Garten über ein Aquarium voller Fische bis hin zu einer Schlange. Als die Natter starb, wollte er ihren Körper sezieren und lagerte sie vorerst in der Tiefkühltruhe. Wie das ging, lernte er von seinem Vater, einem Chemiker. Das Tier vergaß Alex in der Truhe – erst Jahre später wurde es wiedergefunden –, die Begeisterung für Lebewesen, ob Tier oder Pflanze, blieb. Heute vermittelt er sein Wissen darüber an junge Menschen.

Alexander Hönke, 32, ist Biologie- und Chemielehrer an einer Hamburger Stadtteilschule. 

Wie wird man Lehrer?

Bildung ist in Deutschland Ländersache. Das heißt, jedes Bundesland bildet seine Lehrerinnen und Lehrer ein bisschen anders aus. Die erforderliche Ausbildung variiert auch je nach Schulform: Wer etwa an einer Grundschule oder Sonderschule beziehungsweise Förderschule unterrichten möchte, studiert einen anderen Studiengang als jemand, der an einem Gymnasium unterrichten will. Viele Bundesländer führen auch unterschiedliche Bezeichnungen für ihre Schulformen, wie etwa Berufsschule, Berufsoberschule, Fachschule oder Fachgymnasium. In Hamburg etwa heißen Gesamtschulen Stadtteilschulen. (Studienwahl.de)

Wer Schülerinnern und Schüler von der 5. bis zur 12. bzw. 13. Klasse unterrichten möchte, braucht seit der Bologna-Reform in der Regel einen Bachelor mit anschließendem Masterabschluss, die an den meisten deutschen Universitäten erworben werden können. Dabei werden die einzelnen Fächer auf Lehramt studiert, die man später unterrichten möchte – beispielsweise Deutsch, Englisch oder Mathe. Im Anschluss folgt ein Referendariat an einer deutschen Schule, das je nach Bundesland in der Dauer variieren kann. (Mehr Informationen gibt es hier: DER SPIEGEL)

Seit die Schulen in Hamburg wegen der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen wurden, unterrichtet er seine Schülerinnen und Schüler in einem virtuellen Klassenzimmer: Statt vor einer Tafel sitzt er vor seinem Laptop, die Aufgaben verteilt er digital. 

  • Wie funktioniert der digitale Unterricht – der vor Corona nie geprobt werden konnte?
  • Wie viel gibt er seinen Schülern von sich preis?
  • Und was macht er, wenn er bemerkt, dass es jemandem in der Klasse schlecht geht? 

Das erzählt Alex in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

„Wenn man im Unterricht lachen darf, finde ich, darf man auch weinen.“
Alexander Hönke, Lehrer

Worum geht's im Podcast?

Wir wollen heute anders arbeiten als unsere Eltern. Wir wollen nicht blind die Karriereleiter hochklettern, sondern einen Job, der uns erfüllt. Dafür sind wir bereit, uns zu verausgaben. Im Mitarbeitergespräch fragen wir unsere Chefs eher nach einem Sabbatical als einer Gehaltserhöhung.

Carolina Torres und Sarah Klößer sprechen in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?" abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Berufe. Was motiviert sie? Was bedeutet Erfolg für sie? Und wie wichtig ist ihnen ihre Work-Life-Balance?

Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

Für alle weiteren Podcatcher und Podcast-Apps findest du hier den RSS-Feed des Podcasts.

Du hast Fragen? Lob? Oder Kritik? Vielleicht möchtest du auch selbst mit uns über deinen Beruf sprechen? Dann maile uns an undwasmachstduso@bento.de. Oder schreib uns gerne eine Podcast-Review auf iTunes!


Tech

Freuzeit: Zu Hause Programmieren lernen
Was macht man, wenn alle Serien durchgeguckt sind? Folge 2 unserer Freizeit-Reihe