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Wo waren wir noch mal? Ach ja: Konzentrations-Tipps!

Meisterwerke erschafft man nicht nebenbei: Wenn da Vinci während des Malens telefoniert hätte, dann hätte die Mona Lisa sicher nichts zu lächeln gehabt.

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Um wirklich gute Arbeit zu leisten, musst du dich voll und ganz auf deine Aufgabe konzentrieren. Aber genau das kann manchmal wahnsinnig schwer sein. Das Internet ist eine gigantische Ablenkungsmaschine, und dein Smartphone ist wie ein kleines Kind, das unentwegt nach Aufmerksamkeit schreit.

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Dann sind da noch deine plappernden Kollegen, der Schlager-Rave, der vor deinem Fenster vorbeizieht, und – nicht zu vergessen – die Sorgen, Pläne und Eiscreme-Torten-Fantasien in deinem Kopf, die alles wollen, nur nicht für die aktuelle Aufgabe Platz machen.

Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, die dir helfen, dich besser zu konzentrieren – jetzt sofort und auf Dauer.

Die Vorbereitung

Die Regel ist: Umso weniger potenzielle Ablenkungen sich um dich herum befinden, desto weniger musst du bei der Arbeit ausblenden. Darum (um mal deine Mutter zu zitieren): Räume deinen Schreibtisch auf! Es sollten keine Zeitschriften oder unnötige Dokumente herumliegen – weder auf deinem analogen Tisch noch auf deinem digitalen Desktop.

Dein Handy sollte stumm oder – noch besser – im Flugmodus oder – noch noch besser – im anderen Zimmer sein, und dein Email-Postfach geschlossen. Menschen, die automatisch den Browser aufmachen, wenn sie mal eine Sekunde nichts zu tun haben, sollten außerdem das Internet kappen. Was du für deine Aufgabe brauchst, kannst du meistens auch im Nachhinein googlen.

Wenn du störende Geräusche nicht komplett ausschalten kannst, solltest du sie mit Musik oder "White Noise“ überdecken. Dafür gibt es auch spezielle Apps, die dir beim Arbeiten zum Beispiel Waldgeräusche auf die Ohren geben: Blätterrauschen, Flussplätschern, Vogelgezwitscher und natürlich das gelegentliche...

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Deine Ernährung spielt auch eine wichtige Rolle. Fett macht müde, Alkohol macht wirr, Rostbraten macht zu viel schmutziges Geschirr – und wer kann sich schon konzentrieren, wenn sich in der Küche die Pfannen stapeln? (Noch so ein Ding: Erledige vor der Arbeit alles, was drängt, mieft oder quengelt.)

Am besten, du isst leicht und gesund. Viele schwören auf sogenannte Super Foods wie Blaubeeren, Avocados und Rote Bette. Obst und Gemüse allgemein sind auf jeden Fall besser als Knabberzeug und Bacon. Sorry. Die gute Nachricht: Kaffee ist tatsächlich gut für dich. Das göttliche Getränk hilft dir, dich besser zu konzentrieren. (Natürlich nur, wenn du es nicht so weit übertreibst, dass du zum nervösen Monster wirst.)

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Während der Arbeit

Konzentriert bist du nicht von jetzt auf gleich. Um wirklich in den Flow zu kommen, brauchst du ein paar Minuten. Strategien wie: "Ich mach alle drei Minuten eine Minute Pause für Facebook und Bogenschiessen" funktionieren darum eher weniger.

Pausen brauchst du natürlich trotzdem. Diese solltest du aber nicht unbedingt mit Scrollen verbringen. Damit dein Gehirn sich wirklich erholt, hilft es paradoxerweise, wenn du dich auf etwas ganz anderes konzentrierst: 20 Minuten Arbeit, fünf Minuten Klavierspielen zum Beispiel. Während der Arbeit sollte es dann aber nur die Arbeit geben. Multitasken kann nämlich niemand! Nein, noch nicht mal Frauen!

Einzige Ausnahmen: Du darfst und sollst bei der Arbeit gerne nebenher kritzeln! Das steigert deine Konzentrationsfähigkeit nämlich noch. Und beim Kaugummi-Kauen kannst du besser zuhören:

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Sich Konzentrieren kann man lernen

Man traut es sich kaum zu sagen, aber diese Mindfulness-Sache, von der deine Eso-Tante immer erzählt, kann dir effektiv mit deiner Konzentrationsfähigkeit helfen. Meditation bedeutet ja nichts anderes, als dass du deine Gedanken für eine Zeit möglichst unter Kontrolle bekommst. Wenn du gut im Meditieren bist, bist du auch gut im Konzentrieren – so einfach ist das.

Alternativ kannst du dein Gehirn auch trainieren, indem du Dinge auswendig lernst – Lied-Texte zum Beispiel. (Du kannst ja mit Calvin Harris anfangen, der ist einfach:)

You were the one thing in my way
You were the one thing in my way
You were the one thing in my way
You were the one thing in my way
You were the one thing in my way
You were the one thing in my way
My way, oh way, oh way, oh way
My way, oh way, oh way, oh way
My way, oh way, oh way, oh way
My way, my way, my way

Am besten für deine Konzentration ist es aber, wenn dich die Sache, an der du arbeitest, auch tatsächlich interessiert. Wenn du neugierig auf den Inhalt eines Buches bist oder eine schwierige Aufgabe dich so richtig fasziniert, kann es dich auch nicht ablenken, wenn Rihanna auf deinem Tisch tanzt oder – noch krasser – der hier:

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Neugier kann man natürlich nicht erzwingen: Wenn dich ein Thema absolut nicht interessiert, dann kannst du da auch mit noch so viel Willensstärke nichts dran ändern. In solchen Fällen musst du eben die Zähne zusammenbeißen – oder du suchst dir einen anderen Job, beziehungsweise einen andern Studiengang.

Auf der anderen Seite kannst du dir den Wissensdurst schon ein bisschen antrainieren. Grundsätzlich hilft es zum Beispiel, wenn du Dingen gegenüber offen und positiv eingestellt bist. Statt bei einem schwierigen Thema also gleich zu stöhnen, kannst du versuchen, dich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren. So gibst du dem Thema wenigstens eine Chance. Und das ist wichtig.

Denn: Themen, über die du noch gar nichts weißt, sind fast nie interessant. Der Hunger kommt beim Essen, sagt man, und so ist es auch mit der Neugier: Sie steigert sich, wenn sie mit neuen Informationen gefüttert wird.

Und wenn das einmal nicht der Fall sein sollte, muss das nicht am Thema an sich liegen. Vielleicht ist ja einfach dein Zugang der falsche? Langweilst du dich bei einer höchst theoretischen Aufgabe zu Tode? Versuche doch mal, die Sache an einer praktischen Anwendung aufzuzäumen. Da wird die Angelegenheit gleich viel interessanter.

Und das wiederum heißt: Es wird dir viel leichter fallen, dich zu konzentrieren – selbst wenn dein Schreibtisch chaotisch, dein Arbeitsplatz laut und dein Magen voller Pommes ist. Darum:

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Bereit für den Praxistest?

Dann los: Auf curiosity.merck.de findest Du spannende Artikel und Videos rund um das Thema Neugier. Außerdem erhältst du Einblicke in die aktuelle globale Neugier-Studie des Wissenschafts- und Technologieunternehmens Merck.

Die Studie zeigt, welche Rolle Neugier am Arbeitsplatz spielt. Dabei stellt sie einen Vergleich zwischen Deutschland, China und den USA an. Und solltest Du nach dem Surfen auf der Seite immer noch konzentriert genug sein, kannst Du auf der Plattform sogar testen, wie neugierig Du selbst bist.

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