Bild: Imago/Westend61
Du bist ein Messer-Fetischist.
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Und beherrschst den Umgang mit deinem Arbeitswerkzeug perfekt.
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Naja, fast.

Doch Schnittwunden haben dich nie umgehauen.
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Du steckst dir und anderen grundsätzlich alles in den Mund.
Und hältst Vegetarier für einen Systemfehler.
Das gilt auch für Gäste mit Sonderwünschen. Nein, die Tortellini-Füllung kann man nicht mal schnell austauschen.

Dein Lieblingstier heißt Schnitzel.
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Du hattest mit mindestens einer Person aus deiner Firma Sex.
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Natürlich nach der Arbeit und nicht in der Küche.

Du bereitest den ganzen Tag Delikatessen zu. Doch dein Chef spart beim Personal, wo er kann. Deshalb ist das Personalessen der letzte Schrott.
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Während der Ausbildung hast du in der Schule gelernt, wie man das perfekte Spiegelei zubereitet.
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Und dir das Standardwerk "Der junge Koch/Die junge Köchin" angeschafft.

Seitdem du es gelesen hast, weißt du, dass man "Mise en Place" nicht mit "Mist am Platz" übersetzt. Und du kennst seitdem den Unterschied zwischen Kochen, Simmern, Dämpfen und Braten.

Außerdem hast Du gelernt, wie man selbst einfache Gerichte so anrichtet als ob sie aus der Sterneküche kommen.
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Du kannst aus drei Zutaten eine leckere Mahlzeit zaubern.
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Aber wenn du deine Eltern besuchst, lässt du dich trotzdem gerne bekochen.
Während des Schulunterrichts musstest du nicht in der Küche arbeiten. Deswegen hast du dich noch nie in deinem Leben so auf die Schule gefreut.
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Immer wenn du in der Küche standest, hat man dir schnell klar gemacht, wo dein Platz ist: ganz unten.

Du warst das vorletzte Glied der Kette – nur die Spüler standen in der Hierarchie noch unter dir.
Befehle vom Küchenchef hast du kommentarlos ausgeführt.
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Das galt auch für Anweisungen von Köchen oder älteren Auszubildenden.

Arbeitszeitgesetze existierten für dich nur auf dem Papier. Rund um Weihnachten hast du prinzipiell mehr als zehn Stunden pro Tag gearbeitet.
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Sonntage? Feiertage? Kennst Du nicht. Feierabend um 18:00 Uhr?
Natürlich wurdest du für deinen Einsatz nicht entsprechend entlohnt. Üppiges Trinkgeld kennst du nur vom Hörensagen.
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Weil Du ständig in der Küche stehst, hast du kaum noch Freunde außerhalb der Branche.

Deshalb hast du mindestens einmal daran gedacht, alles hinzuschmeißen.
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Doch dann hast du dich anders entschieden. Schließlich ist Koch trotz allem der beste Beruf der Welt.

Dafür hat mindestens ein anderer Azubi aus deinem Betrieb die Ausbildung abgebrochen. Er hat den Stress nicht ausgehalten.

Nach bestandener Abschlussprüfung kochst du dich um die Welt und träumst von einer TV-Karriere…
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…oder deinem eigenen Restaurant.
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Street Food weltweit im Slider: So sehen Bacon-Omlette und Seepferdchen am Stiel aus
"Ich habe diese zusammenhängenden Kartoffelscheiben am Spieß im Tineretului Park in Bukarest, Rumänien gegessen. Wer liebt nicht Kartoffelchips?"
"Das Tempura habe ich auf dem 'Camden Market' in London gegessen. Ich habe verschiedene probiert, das hier, mit einer Mischung aus Gemüse und Fleisch, war das leckerste."
"Das Bild habe ich auf dem 'Beer and Burger Fest' in Ljubljana aufgenommen. Man findet dort die Burger der besten Restaurants und Pop-Up Restaurants Sloweniens."
"Es ist eine Art sehr süßer Apfelsaft in einer ungewöhnlichen Farbe. Als ich gesehen habe, wie Dampf aus dem Becher steigt, musste ich ihn probieren." – Wangfujing, Peking, China
Seepferdchen am Spieß findet man vor allem in China öfters mal an Straßenbuden, als kleinen Snack auf die Hand. Wir würden allerdings nicht empfehlen, sie zu essen: Seit 2004 stehen sie unter Artenschutz.
"Die 'Churreria Manuel San Román' ist ein kleiner alter Laden in der gotischen Altstadt Barcelonas. Man muss lange anstehen, aber dafür sind die Churros heiß und frisch, wenn man sie auf die Hand bekommt."
"Das Bild habe ich in Erfurt aufgenommen. Die mit Puderzucker bestäubten Waffeln schmecken besonders gut zu einer Tasse Kaffee."
"Tapioka Perlen sind ein typisches Dessert in Thailand. Ich habe sie nicht probiert, aber ich nehme an, dass sie süß schmecken mit einem leichten Kokos-Aroma."
"Nachdem man sich durch die knusprig frittierte Kruste gearbeitet hat, trifft man die cremige Krabbenfüllung. 'Crack-Bällchen' nennt man dieses Gericht von 'Hanks' auch, wegen ihres großen Suchtpotentials." – Southbank Centre Food Market, London
"Der 'Ice Scramble' besteht aus Crushed Eis, Zucker und Bananenextrakt. Er wird mit etwas Milchpulver bestäubt, Schokoladensirup übergossen und als Topping gibt es Mini-Marshmallows und Waffelröllchen." – Paoay, Philippinen
"Dieses sogenannte 'Super Food' habe ich auf dem 'Camden Market' in London gegessen. Es besteht aus Chia Samen, Salat, Avocado, Granatapfel und etwas Brot."
"Shio Taky schmeckt nach Sommer. Der salzige Barbecue-Geschmack passt perfekt zu dem Klang der Straßen und den traditionellen Szenen auf dem 'Awa Odori' Sommer-Festival in Koenji, Tokio."
"Ich habe dieses Bild bei 'Ellie’s Bistro' in Bratislava in der Slowakei gemacht. Es ist ein Omlette-Sandwich mit Bacon, das salzig schmeckt und sehr knusprig ist."
"Austern sind normalerweise kein Street Food. Auf dem Street Food Market 'Bite Club' in Berlin gab es sie trotzdem, ganz klassisch mit Zitrone."
"Der Geschmack ist sehr schwer zu beschreiben; es ist eine herzhafte Rindfleisch-Gemüse-Suppe. Ich habe sie auf dem Straßenfest 'Kapitulska street’s courtyards' in Bratislava gefunden."
"Dieses Bild zeigt ganz traditionelles Street Food aus Bangkok in Thailand. Aus frischem Gemüse zubereitet konnte es nur wunderbar schmecken – so war es dann auch."
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