Durchatmen, zurücklehnen, nachdenken!

Goodbye, Uni! Es war schön mit dir.

Nun ist es soweit: Nach zahllosen Stunden Büffelei in der Bib und Schwitzen in überfüllten Prüfungssälen hast du endlich, endlich deinen Abschluss! Jetzt ist erstmal Schulterklopfen, Durchatmen und Genießen angesagt. 

Aber nachdem die erste Euphorie verpufft und die letzte Party abgefeiert ist, schleicht sich auch bei dir eine ziemlich fiese Unsicherheit ein. Manchmal wird sie zur pragmatischen Frage ("Und was mache ich jetzt bitte mit meiner schönen Qualifikation?"), manchmal aber auch zur spontanen Panik ("Oh, mein Gott! Ich habe null Erfahrung, und so viele meiner Konkurrenten sind VIEL besser als ich!").

(Bild: Giphy )

Beruhig’ dich! Alles halb so wild… im Ernst, jetzt.

Klar ist es total einfach, nach der Uni die Krise zu kriegen. Du bist, rein statistisch gesehen, ja bloß ein Jobsuchender von vielen Millionen. Bachelorabschluss? Keine Seltenheit. Auslandssemester? Auch nicht. Mehrsprachig? Willkommen im Club. Selbst der lupenreinste, glattpolierte Lebenslauf ist leider keine Garantie für den Karriere-Kickstart. Was hast also ausgerechnet du der Welt da draußen Tolles zu bieten? Na, ganz einfach: dich!

(Bild: Giphy )

Und ich meine jetzt nicht das "dich" auf dem Zeugnis oder Empfehlungsschreiben, sondern den Menschen, der dir jeden Tag im Spiegel entgegenschaut – mit all seinen Leidenschaften, Träumen, Talenten und Fehlern. Das "dich", was mit Mitte 20 noch so viel vorhat. Wieso konzentrierst du dich zur Abwechslung nicht mal genau auf diese Person?

Nein – du bist eben nicht deine Bewerbungsmappe.

Natürlich könntest du jetzt sofort in die Offensive gehen: Den Markt checken, Bewerbungslektüre wälzen, die wichtigsten Buzzwords lernen, dein Portfolio bis ins Letzte pimpen. Bis du dich am Ende als "fresh", "gebrauchsfertig" und stets einsatzbereit verkaufen kannst. Das Problem dabei: Wenn du sklavisch Bewerbungsklischees einstudierst und alle Antworten wie auf Knopfdruck parat hast, fliegst du schnell auf.

(Bild: Giphy )

Jetzt erstmal einen Schritt zurück.

Willst du dich wirklich direkt als obsessiver Karrierefreak outen (der du eh nicht bist), so ganz ohne Gespür, Zwischentöne, Nuancen? Mal im Ernst: Du bist Mitte 20. Es ist total okay, wenn du noch nicht 100% weißt, wo deine Karriere hingehen soll. Du hast jetzt noch Zeit, ausgiebig zu leben und zu reflektieren. Das geht am besten, wenn du rauskommst aus der Uni-Seifenblase, der "College Comfort Zone", und reinspringst ins reale Leben! Dabei ist es gar nicht so wichtig, was du genau machst, sondern dass es zu dir und deiner Entwicklung passt.

Spannende Reisen, soziale Projekte, Weiterbildungen, Praktika – ganz egal, auf welches Abenteuer du dich einlässt: Du kannst noch ziemlich viel machen, bevor es so richtig ernst wird. Frag dich doch einmal ganz in Ruhe, was dich fasziniert und wo du dich wiederfindest. Es könnte dir genau das geben, was dir bei der Jobsuche gerade fehlt. Mach’ einfach mal etwas, das du nicht schon seit Jahren kennst. Überrasch’ dich selbst. Blow your own mind!

(Bild: Giphy )

Dann wirst du bald auch deine neuen Kollegen positiv überraschen. Sei es mit spannenden Geschichten beim Lunch Break oder mit ungewöhnlichen Strategien beim Projektmeeting. Denn auch als Anfänger oder Anfängerin kannst du mit deinen persönlichen Erfahrungen andere inspirieren.

Manchmal braucht es Mut, um noch mutiger zu werden.

Also: Trau dich, abgetretene Pfade zu verlassen. Sei mehr als dein Abschluss. Sei die Summe deiner eigenen Erlebnisse und Entscheidungen: Erfolge & Misserfolge, Abenteuer, neue Erkenntnisse – all das macht dich besonders. Sei mutig genug, auf deine eigenen Impulse zu hören, auch wenn sie dich vielleicht in eine ganz andere Richtung führen als erwartet. Erlebe, genieße, scheitere und lass dich davon noch mehr motivieren! Individualität, Leidenschaft und Persönlichkeit kannst du nicht studieren, sondern nur entwickeln. Jetzt ist die beste Zeit dafür.

Kundeninformationen

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Ein Kind drückt im Bus immer wieder den Stop-Knopf – und der Streit eskaliert

Er ist groß, er ist rot, es steht "Stop" darauf – und manchmal, wenn man ihn drückt, ertönt vorn bei der Busfahrerin oder dem Busfahrer sogar ein Geräusch. Der Stop-Knopf im Bus ist nunmal unfassbar verlockend – für Kinder. Doch als am Sonntagnachmittag ein Kind in einem Linienbus in Leipzig ihn immer wieder drückte, eskalierte die Situation. Am Ende kam selbst Pfefferspray zum Einsatz.