Das erzählt sie in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Wenn sie im Schulunterricht leidenschaftlich wurde, dann hatte das mit Kurven zu tun: Schnittpunkte an den Koordinatenachsen ablesen, Hoch-, Tief- und Wendepunkte berechnen. Strukturierte Schritte, die sie einen nach dem anderen abarbeiten konnte. Dieser Leidenschaft geht sie auch heute in ihrem Beruf nach: 

Sabine Naß, 34, ist Investmentbankerin bei der Deutschen Bank.

Wie wird man Investmentbankerin?

Der Weg zur Investmentbankerin oder zum Investmentbanker führt in der Regel über ein Hochschulstudium, im besten Fall mit Masterabschluss. Viele studieren ganz klassisch BWL oder einen anderen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Aber auch Absolventen anderer Fächer, wie etwa der Mathematik, landen in der Finanzbranche. Der Weg in die Unternehmen führt dann oft über Traineeprogramme. (Investmentbanking News)

Eine Karriere im Investmentbanking verspricht vielen schnelle Aufstiegschancen und ein relativ hohes Gehalt – in Deutschland können Investmentbankerinnen und Investmentbanker in Junior-Positionen mit etwa 70.000 Euro jährlich rechnen. Lukrativ machen den Beruf vor allem auch hohe Bonuszahlungen. Aber: Mit dem hohen Gehalt geht auch eine hohen Wochenstundenzahl einher – und damit ist auch eine hohe Belastbarkeit gefragt. (Handelsblatt)

Sie kümmert sich bei der Deutschen Bank um die sogenannte strukturierte Finanzierung von Immobilien. Das bedeutet: Sie und ihr Team vergeben Kredite für den Bau von Büro- und Wohnhäusern und verkaufen diese Kredite an verschiedene Investoren. 

  • Welchen Bezug hat sie als Investmentbankerin, die Milliardenprojekte verwaltet, zu Geld?
  • Wie geht es ihr in einem Job, der zu 80 Prozent von Männern gemacht wird?
  • Und wie gefällt es ihr als Angestellte in einem der meist kritisierten Unternehmen Deutschlands? 

Das erzählt Sabine in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

"In der Vergangenheit sind absolut Sachen passiert, die nicht in Ordnung waren."
Sabine Naß, Investmentbankerin bei der Deutschen Bank

Worum gehts im Podcast?

Diese jungen Leute wollen heute anders arbeiten als ihre Eltern: Wir fragen im Vorstellungsgespräch nicht mehr nach dem Dienstwagen, sondern nach der 4-Tage-Woche. Wir sind bereit, uns zu verausgaben – sofern der Job uns erfüllt

Nadin Rabaa und Carolina Torres reden in unserem Job-Podcast abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Arbeit: Was treibt sie an? Was bedeutet Karriere und Work-Life-Balance für sie?  

Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

Für alle weiteren Podcatcher und Podcast-Apps findest du hier den RSS-Feed des Podcasts.

Du hast FragenLob? Oder Kritik? Vielleicht möchtest du auch selbst mit uns über deinen Beruf sprechen? Dann maile uns an undwasmachstduso@bento.de. Oder schreib uns gerne eine Podcast-Review auf iTunes! 


Gerechtigkeit

Sektempfänge und fleckige Sofas: Wir haben junge Europa-Abgeordnete an ihrem ersten Tag begleitet
"Da steht zwei Tage in Folge Cocktailempfang mit der CSU-Fraktion"

Der erste Tag im neuen Job ist immer hart. Umso mehr, wenn der Job darin besteht, 512 Millionen Menschen zu vertreten. So geht es Christian Doleschal, CSU, und Niklas Nienaß, Grüne. Sie sind gerade als Abgeordnete ins Europaparlament gezogen.

bento wollte wissen: Wie fühlt sich das an, ein junger Abgeordneter im Europaparlament zu sein? Wir haben die beiden an ihrem ersten Tag in Brüssel begleitet.

Wir haben uns auf dem Weg zum Parlament verfahren, den AfD-Abgeordneten Jörg Meuthen im Bürgeramt gesehen und uns erklären lassen, wie man von Brüssel aus die Welt verändert. Wir haben Sekt auf schicken Empfängen getrunken, uns dreimal von der CSU vor die Tür setzten lassen und stattdessen mit der Jungen Union die Nacht in Brüssel durchgemacht.

Dienstag, 9 Uhr: Christian Doleschal

Die Schleuse im Wartebereich des Brüsseler Flughafens spuckt Männer in Anzügen aus, draußen regnet es Bindfäden. Auch Christian Doleschal, 31, trägt Uniform: blauer Anzug, kleiner Rollkoffer – und einen schlickgrünen Rucksack von Fjallraven.

Doleschal ist auf dem fünften Listenplatz für die CSU ins Europaparlament gezogen. Die Lokalzeitung schrieb, das sei der "Doleschal-Effekt". Auf Instagram beschreibt Doleschal sich als "⛰ heimatverliebt & weltoffen 🌍  als "🤵🏼Ehemann💑"  und "🏗 Rechtsanwalt👨🏻‍🎓".