Bild: bento
Das erzählt sie in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

"Kinderholfrau" – das war schon mit drei Jahren ihr Berufswunsch. Heute ist sie rund um die Uhr für "ihre Schwangeren" erreichbar, motiviert bei der Geburt und hilft in den ersten Wochen danach.

Florentine Kosfeld, 27, ist selbstständige Hebamme in Hamburg.

Wie wird man Hebamme oder Geburtshelfer?

2017 gab es rund 24.000 weibliche Hebammen in Deutschland. (Statista) Laut des Deutschen Hebammenverbands arbeiten aktuell sechs männliche Geburtshelfer in diesem Beruf.

Die Berufsausbildung dauert durchschnittlich drei Jahre (Deutscher Hebammenverband). Das Studium bieten aktuell wenige deutsche Universitäten an, was sich von 2020 an ändert: Dann wird der Beruf der Hebamme akademisch (bento).

In Osnabrück kann man zum Beispiel den Bachelor of Science in Midwifery absolvieren, das Studium dauert sechs Semester. (Hochschule Osnabrück)

Das Bruttoeinstiegsgehalt einer Klinik-Hebamme beträgt laut Tarifvertrag rund 2.800 Euro. 

Sie hört die Herztöne des noch ungeborenen Babys ab, checkt das Wachstum. Genauso wichtig ist es Florentine, dass es den Schwangeren psychisch gut geht. Denn ein Kind zu bekommen, verändert nicht nur den Körper, sondern das ganze Leben.

  • Wovor haben viele Frauen bei der Geburt am meisten Angst?
  • Wie viel Freizeit bleibt Florentine – neben der intensiven Betreuung?
  • Wie zufrieden ist sie mit ihren Arbeitsbedingungen?

Das erzählt sie in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

Ihre ganze Geschichte wird umgeschrieben in diesem Moment. Sie wird nie wieder nicht Mutter sein.
Hebamme Florentine Kosfeld

Worum gehts im Podcast?

Diese jungen Leute wollen heute anders arbeiten als ihre Eltern: Wir fragen im Vorstellungsgespräch nicht mehr nach dem Dienstwagen, sondern nach der 4-Tage-Woche. Wir sind bereit, uns zu verausgaben – sofern der Job uns erfüllt

Nadin Rabaa und Carolina Torres reden in unserem Job-Podcast abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Arbeit: Was treibt sie an? Was bedeutet Karriere und Work-Life-Balance für sie?  

Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

Für alle weiteren Podcatcher und Podcast-Apps findest du hier den RSS-Feed des Podcasts.

Du hast FragenLob? Oder Kritik? Vielleicht möchtest du auch selbst mit uns über deinen Beruf sprechen? Dann maile uns an undwasmachstduso@bento.de. Oder schreib uns gerne eine Podcast-Review auf iTunes! 


Gerechtigkeit

Sascha will verhindern, dass in Sachsen die AfD an die Macht kommt – mit diesem konkreten Plan
Wir haben mit dem Vertreter von "Zukunft Sachsen" über seinen persönlichen Wahlkampf gesprochen.

Sascha Kodytek hat einen Plan – und bei dem geht es um nicht weniger als die Verhinderung der AfD in Sachsen. Anfang September wird dort ein neuer Landtag gewählt, die Rechtspopulisten könnten laut aktuellen Umfragen stärkste Kraft werden. Damit sie künftig nicht die Regierung stellen, will Sascha gemeinsam mit anderen die Bürgerinnen und Bürger im Freistaat beeinflussen.

Die Initiative nennt sich "Zukunft Sachsen" – und sorgt derzeit für viel Aufsehen.

Erst im März gegründet, versammelte die Gruppe vor rund einem Monat mehrere Hollywoodstars, die in einem offenen Brief Stellung zur Bürgermeisterwahl in Görlitz bezogen. Ihr Wunsch an die Görlitzer: Wählt bitte nicht den AfD-Kandidaten. In der Stichwahl unterlag dieser dann tatsächlich, ob und welchen Einfluss der Appell aus Hollywood hatte, ist unklar. (SPIEGEL ONLINE)

In einer weiteren Aktion veröffentlichte "Zukunft Sachsen" nun Statements von dutzenden CDU-Landtagsabgeordneten, in denen sie sich deutlich von einer möglichen Koalition mit der AfD distanzieren. Auf ihrer Homepage klären die Aktivisten akribisch darüber auf, wie Sächsinnen und Sachsen im Herbst wählen müssten, wenn sie eine AfD-Regierung verhindern wollten.

Die meisten, die bei "Zukunft Sachsen" mitmachen, sind zwischen 20 und 30 Jahre alt, alle leben sie in Sachsen und sind "eine bunte Mischung aus Azubis, Studierenden und Angestellten" sagt Sascha. Er selbst ist 23, studiert in Leipzig Jura und jobbt nebenbei als Möbelpacker.