Das erzählt er in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Mit zehn Jahren schminkte Philipp seine ältere Schwester und ihre Freundinnen, bevor sie in die Disco gingen. Heute, 20 Jahre später, frisiert und stylt er Deutschlands bekannteste Künstlerinnen – darunter Sängerin Lena Meyer-Landrut und die Schauspielerinnen Paula Beer und Emilia Schüle.

Philipp Verheyen, 30, ist Hair & Make-up Artist aus Berlin.

Wie wird man Hair & Make-up Artist?

Den Beruf des Hair Stylisten – oder des Friseurs oder der Friseurin – lernt man klassischerweise in einem Friseursalon. Die Ausbildung findet dual statt, teils im Betrieb, teils in der Berufsschule. Nach drei Jahren wird der Gesellenbrief erworben, anschließend kann noch eine Weiterbildung zum Meister erfolgen. Neben der Ausbildung können die Lehrlinge sich auch spezialisieren, wenn sie beispielsweise fürs Theater oder die Kosmetikbranche arbeiten möchten. Vergütet wird die Tätigkeit mit etwa 400 bis 700 Euro, je nach Lehrjahr.  (Ausbildung.de)

Die Ausbildung zum Make-up Artist kann man an Akademien und Make-up-Schulen absolvieren. Sie kosten in der Regel Geld, zwei Jahre etwa dauern diese Ausbildungen. 

Für Drehs von Musikvideos fliegt er nach Los Angeles, er reist nach Cannes, um seine Künstlerinnen und Künstler für den Roten Teppich zu stylen und er hat schon mit Ikonen wie Karl Lagerfeld zusammengearbeitet. Wir haben ihn gefragt:

  • Was ist Schönheit für ihn?
  • Wie viele Anfeindungen erlebt er als junger Mann, der sich schminkt?
  • Und wie gerne geht er auf Promi-Events?

Das erzählt Philipp in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento:

„Ich habe mir mit 14 einen Zehn-Jahres-Plan gemacht.“
Philipp, Hair & Make-up Artist

Worum geht's im Podcast?

Wir wollen heute anders arbeiten als unsere Eltern. Wir wollen nicht blind die Karriereleiter hochklettern, sondern einen Job, der uns erfüllt. Dafür sind wir bereit, uns zu verausgaben. Im Mitarbeitergespräch fragen wir unsere Chefs eher nach einem Sabbatical als einer Gehaltserhöhung.

Carolina Torres und Sarah Klößer sprechen in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?" abwechselnd mit jungen Menschen über ihre Berufe. Was motiviert sie? Was bedeutet Erfolg für sie? Und wie wichtig ist ihnen ihre Work-Life-Balance?

Du kannst unseren Podcast kostenlos hören, wo und wann du willst. Du findest ihn auf bento und auf Plattformen wie Apple Podcasts und iTunesSpotifyDeezerSoundcloud oder Google Podcasts. Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge mehr. 

Für alle weiteren Podcatcher und Podcast-Apps findest du hier den RSS-Feed des Podcasts.

Du hast Fragen? Lob? Oder Kritik? Vielleicht möchtest du auch selbst mit uns über deinen Beruf sprechen? Dann maile uns an undwasmachstduso@bento.de. Oder schreib uns gerne eine Podcast-Review auf iTunes! 


Future

Das Jobtrio erklärt: Ich bin Berufseinsteiger – ab wann kann ich mehr Gehalt fordern?
Und wie genau frage ich danach?

"Chef, ich will mehr Geld!" Diese Worte hat wohl jeder Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin zumindest schon einmal gedacht. Doch nicht jeder traut sich, diese auch offen an die Vorgesetzten zu richten. Man selbst hat den Eindruck, gute Arbeit zu leisten und eine Gehaltserhöhung zu verdienen – doch sieht der Chef das auch so?

Dabei wirkt sich eine ungerechte Bezahlung nicht nur auf den Kontostand aus. In einer Studie der Hochschule Ravensburg-Weingarten haben Wissenschaftler herausgefunden: Wer sich ungerecht bezahlt fühlt, leidet häufiger unter Stresserkrankungen als die Kolleginnen und Kollegen, die zufrieden sind. 

Doch wie führe ich überhaupt eine Gehaltsverhandlung, wenn ich dann endlich den Mut gefasst habe, auf meinen Chef zuzugehen?

Was soll ich genau sagen? Soll ich alles aufzählen, was ich bei der Arbeit leiste? Wie viel Geld kann ich verlangen?

Darüber haben wir mit unserem Job-Trio gesprochen: